Wiener Börse am Abend: Starke Schlussauktion

Der ATX koppelte sich vom schwächeren internationalen Umfeld ab und schloss im Plus. Zuvor wurde der Handel wegen technischer Probleme gestoppt.

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX konnte sich von dem einheitlich schwächeren internationalen Umfeld abkoppeln und ging mit Kursgewinnen aus der Sitzung. Vor allem in der Schluss-Auktion drehte das Börsenbarometer noch deutlicher ins Plus. Der Handel an der Wiener Börse war kurz nach Mittag wegen technischer Probleme angehalten worden. Erst gegen 15.30 Uhr erfolgte die Wiederaufnahme des Xetra-Handels. Der ATX stieg 25,34 Punkte oder 0,61 Prozent auf 4.182,11 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 43 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 4.139 Punkten. Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr MEZ: Dow Jones/New York -0,29 Prozent, DAX/Frankfurt -0,64 Prozent, FTSE/London -0,34 Prozent und CAC-40/Paris -0,71 Prozent. OMV, voestalpine

Die Aktien der OMV schlossen um 1,89 Prozent fester bei 47,99 Euro (861.826 Stück) und sorgten damit beim Leitindex für Auftrieb. Händler wussten jedoch von keinen fundamentalen Neuigkeiten zu dem Unternehmen. Voestalpine gewannen um 1,14 Prozent auf 48,95 Euro (594.299 Stück). Raiffeisen, Erste Bank

Unter den weiteren Indexschwergewichten stiegen Raiffeisen International um 0,74 Prozent auf 101,80 Euro (427.680 Stück), und Erste Bank legten nach schwächerem Verlauf noch um 0,51 Prozent auf 44,95 Euro (1.233.624 Stück) zu. Das Institut veröffentlicht am Mittwoch Quartalsergebnisse. Telekom Austria verbesserten sich leicht um 0,32 Prozent auf 15,47 Euro (1.046.074 Stück). AUA, SkyEurope

Unter Abgabedruck gerieten die Aktien der Fluggesellschaften. AUA mussten ein Minus von 4,70 Prozent auf 3,45 Euro (413.581 Stück) hinnehmen, und SkyEurope büßten 1,55 Prozent auf 1,27 Euro (70.602 Stück) ein. Flughafen Wien sanken um 0,36 Prozent auf 81,40 Euro (30.832 Stück). Die Analysten der Citigroup haben ihre Einschätzung "hold" bestätigt und das Kursziel von 88 auf 83 Euro nach unten revidiert. Andritz

Andritz gewannen 1,23 Prozent auf 37,03 Euro (195.897 Stück). Der Technologiekonzern wird Biomassekessel nach Spanien und Portugal liefern. Der Auftragswert beträgt über 80 Mio. Euro. S&T verbilligten sich um 2,38 Prozent auf 35,63 Euro (4.808 Stück). Der IT-Dienstleister vermeldete für das erste Quartal ein 40-prozentiges Ergebnisplus. Semperit

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