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Gewalt gegen Journalisten auch in der EU

(c) AP (Valentina Petrova)
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Mafia und Untergrundgruppen gefährden Berichterstatter, so "Reporter ohne Grenzen". Gewalttaten auf Journalisten gebe es von Schweden bis nach Italien.

Auch in der Europäischen Union werden Journalisten zu Opfern von Gewalt. Wie die internationale Organisation für die Verteidigung der Pressefreiheit "Reporter ohne Grenzen" (RSF) in einer am Montag veröffentlichten Untersuchung zum Thema Gewalt gegen Journalisten innerhalb der Europäischen Union feststellt, würden Journalisten etwa von der italienischen Mafia, paramilitärischen Gruppen wie der Ulster Defence Association und Splittergruppen der Irisch-Republikanischen Armee in Nordirland und der ETA im spanischen Baskenland angegriffen.

Auch in Frankreich und Dänemark, wo vor allem die Mohammed-Karikaturen eine Welle von Drohungen gegen Journalisten auslösten, wäre die Pressefreiheit eingeschränkt. Weiters würden Gewalttaten auch in Schweden, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Tschechien und Zypern verübt.

"Die Übergriffe auf Journalisten müssen aufgezeigt werden, um wieder ein neues Bewusstsein für das Recht auf Pressefreiheit zu schaffen", unterstrich Rubina Möhring, Präsidentin der Österreich-Sektion von Reporter ohne Grenzen. "Die Pressefreiheit garantiert, dass die Öffentlichkeit über die Ereignisse lückenlos informiert wird. Diese Freiheit endet jedoch, wenn Journalisten mit Einschüchterungen oder sogar Mordanschlägen konfrontiert werden."

(Ag.)