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G-7-Gipfel in Brüssel: Ukraine-Krise beherrschend

US-Präsident Barack Obama und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel beim letzten G7-Gipfel in den Niederlanden.
US-Präsident Barack Obama und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel beim letzten G7-Gipfel in den Niederlanden.(c) APA/EPA/JERRY LAMPEN / POOL
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Der Gipfel hätte ursprünglich in Sotschi stattfinden sollen. Nach der Annexion der Krim wurde Russlands Präsident Putin aber ausgeladen.

Die Staats- und Regierungschefs der westlichen Industriestaaten (G-7) kommen an diesem Mittwoch in Brüssel zusammen. Bei dem zweitägigen Treffen geht es vor allem um die Ukraine-Krise. Ursprünglich sollte das Treffen im russischen Sotschi stattfinden. Nach der Annexion der zur Ukraine gehörenden Krim hatten die G-7-Staaten Russlands Präsidenten Wladimir Putin aber aus Protest ausgeladen.

Zur Gruppe der Sieben gehören die USA, Kanada, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. Mit Russland zusammen bildet die G7 die Gruppe der Acht (G-8).

Keine neuen Sanktionen?

Unter Vorsitz der Europäischen Union, die bei G7- und G8-Treffen mit am Tisch sitzt, werden die Spitzenpolitiker beraten, welche Linie am besten gegenüber Putin einzuschlagen ist. Diplomaten erwarten von der Runde vorerst keine neuen Strafmaßnahmen gegen Russland.

Im gleichen Maße wichtig sind für die G-7-Staaten die künftigen Beziehungen zur Regierung der Ukraine, die versucht, sich nach Westen zu orientieren. Das Land steht vor dem Bankrott. Die Gipfelrunde will beraten, wie der Ukraine wirtschaftlich geholfen werden kann - auch um die Reformen des neuen Präsidenten Petro Poroschenko zu stützen.

Weiter auf der Tagesordnung stehen die Lage der Weltwirtschaft, der Klimaschutz und die Entwicklungshilfe.

(APA/dpa)