Baumax will in Tschechien keine Filialen schließen

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Tschechien zählt zu den gewinnbringenden Baumax-Kernländern, auf die sich der Konzern künftig konzentrieren werden, sagte ein Unternehmenssprecher.

Die angeschlagene Baumarktkette bauMax plant in Tschechien keine Beschränkungen der Aktivitäten. Dies bestätigte der Marketing-Leiter für Tschechien und die Slowakei, Miroslav Chmelar, gegenüber der APA. "Tschechien zählt zu den gewinnbringenden bauMax-Kernländern, auf die wir uns auch künftig konzentrieren werden. Marktschließungen sind keine geplant", so Chmelar.

Er verwies gleichzeitig auf eine bauMax-Presseinformation vom 28. April 2014, in der die Rede davon ist, dass 70 Prozent der zukünftigen Geschäftstätigkeit in drei Ländern - Österreich, Tschechien und Slowakei mit 103 Standorten und einem Umsatzvolumen von rund einer Milliarde Euro - stattfinden soll. In den verlustbringenden Ländern Türkei, Rumänien, Bulgarien und Kroatien hingegen würden massive Kosteneinsparungsprogramme gestartet und Baumärkte geschlossen.

In Tschechien betreibt bauMax insgesamt 24 Märkte mit rund 1300 Mitarbeitern und einer gesamten Verkaufsfläche von 200.000 Quadratmetern. Der jüngste Baumarkt wurde 2013 in Prag eröffnet. bauMax expandierte 1992 nach Tschechien.

(APA)

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