Hypo-Nachranganleihen – Totalverlust trifft großteils Deutsche

Der Totalverlust bei nachrangigen Anleihen der Hypo Alpe Adria mit Kärntner Landesgarantie durch das geplante Hypo-Sondergesetz wird Zeitungsberichten zufolge vor allem Deutsche treffen.

Laut "Presse" (Freitagausgabe) hat die Hypo 80 Prozent der Schuldscheindarlehen in Höhe von 890 Mio. Euro in Deutschland verkauft.

Nur ein kleiner Teil wurde in Österreich platziert. Die UNIQA hält nachrangige Hypo-Anleihen im Umfang von 35 Mio. Euro, die Vienna Insurance (VIG) rund 50 Mio. Euro. Heimische Pensionskassen haben keine nachrangigen Anleihen der Hypo Alpe Adria in ihren Veranlagungen.

Laut "Kurier" (Freitag) wurden 350 Mio. Euro der Nachranganleihen von Lebensversicherungen gezeichnet, zu 90 Prozent aus Deutschland. Rund 550 Mio. Euro der Hypo-Anleihen seien von Banken, ebenfalls vor allem deutschen Instituten, gekauft worden. Die Anleihen seien entweder in eigene oder in Kundendepots und Investmentfonds gelegt worden, schreibt die Zeitung.

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