Panzer in Moskau
Parade zum Sieg im Zweiten Weltkrieg
Russland hat den Sieg im Zweiten Weltkrieg erstmals wieder wie zu sowjetischen Zeiten mit einer großen Militärparade auf dem Roten Platz in Moskau gefeiert.
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Kampfpanzer, Spähwagen, Raketenwerfer sowie mobile Raketenabschussrampen rollten nach 18 Jahren wieder auf den Roten Platz.
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Die Besatzungen salutierten aus geöffneten Luken dem neuen Präsidenten Dmitri Medwedew.
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Der Kreml-Chef stand gemeinsam mit seinem Vorgänger Wladimir Putin auf einer Ehrentribüne vor dem Lenin-Mausoleum.
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Angeführt wurde die Militärparade zum 63. Jahrestag des Sieges über Hitler-Deutschland von Fahnenträgern einer russischen Ehrengarde. Die Kadetten trugen die Fahne der Russischen Föderation, die rote Flagge des Sieges und die Flagge der russischen Streitkräfte auf den Platz vor den Kremlmauern.
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Auch Tausende Veteranen und Ehrengästen verfolgten den Aufmarsch.
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Kriegsveteranen trafen sich wie jedes Jahr am Roten Platz.
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In der Stadt herrschte Volksfeststimmung.
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Kampfflugzeuge donnerten über das Zentrum der Hauptstadt und am Boden nahm der vor zwei Tagen vereidigte Präsident Dmitri Medwedew den Aufmarsch tausender Soldaten und modernster Waffensysteme ab.
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Russlands Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow fuhr stehend in einer offenen Limousine die Ehrenformationen ab.
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Insgesamt nahmen 8.000 Soldaten an dem Militärspektakel teil.
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Präsident Medwedew begrüßte die Veteranen des Zweiten Weltkriegs mit Handschlag. Er gratulierte den Streitkräften zum Jahrestag: "Sie haben die Unabhängigkeit des Vaterlandes bewahrt", sagte er als Oberbefehlshaber der Streitkräfte in einer vom Staatsfernsehen landesweit übertragenen Ansprache.
Veteranenverbände lobten die Rückkehr zur Waffenschau in sowjetischer Tradition.
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Die Kosten für die Parade sind enorm. Allein die von den tonnenschweren Fahrzeugen an Straßen und Kanalisation verursachten Schäden belaufen sich auf umgerechnet 40 Millionen Euro, wie die Moskauer Stadtverwaltung mitteilte.
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Es war das erste Mal seit 1990 - dem Jahr vor dem Ende der Sowjetunion -, dass die Armee auf dem Roten Platz schweres Waffengerät präsentierte, darunter die Interkontinentalraketen "Topol" und "Iskander M", die mit Atomsprengköpfen bestückt und von fahrbaren Startrampen aus abgeschossen werden können.
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Zur Marschmusik einer Militärkapelle präsentierte die Armee auf dem Platz alle Gattungen. Lautstark sangen die Soldaten die russische Nationalhymne. Der Text ist verändert, Putin hat jedoch dafür gesorgt, dass Russland zur Melodie der sowjetischen Hymne zurückkehrt.
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Die Luftwaffe führte Überschallbomber, MiG-Kampfjets und Kampfhubschrauber vor.
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Salutschüsse an der Kremlmauer.
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Die Parade fand bei bestem Wetter statt. Kein Wunder - im Schönwettermachen gelten die russischen Streitkräfte weltweit als Experten: Traditionell vertreiben sie am 9. Mai mit einer besonderen Mixtur aus Stickstoff und einer Silberlegierung oder mit einem Zementpuder die Wolken vom Himmel.
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Flugzeuge "impfen" die Wolken schon Hunderte Kilometer entfernt von dem Ort, über dem der Himmel letztlich blau sein soll. Die Wolken werden entweder abgeregnet oder es fällt Schnee. Angeblich wird die Umwelt dadurch nicht belastet.
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