Wiener Börse: ATX gibt am Vormittag etwas ab

(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Vor der mit Spannung erwarteten Zinssitzung der EZB würden sich die Anleger großteils zurückhalten, hieß es aus dem Handel.

Die Wiener Börse ist am Donnerstag mit etwas schwächerer Tendenz in die Sitzung gestartet. Der ATX wurde gegen 9.45 Uhr mit 2.520,50 Punkten nach 2.524,74 Einheiten am Mittwoch errechnet, das ist ein Minus von 4,24 Punkten bzw. 0,17 Prozent.

Vor der mit Spannung erwarteten Zinssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) würden sich die Anleger großteils zurückhalten, hieß es aus dem Handel. Vor diesem Hintergrund zeigten die bisher veröffentlichten Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindizes wenig Wirkung. In Frankreich traf der endgültige Index genau die Erwartungen, während er in Spanien über der Wachstumsschwelle, aber unter den Prognosen blieb.

Erste-Papiere geben deutlich nach

In Wien belasteten vor allem die Verluste der schwergewichteten Erste Group. Die Bankpapiere rutschten am unteren Ende der Kurstafel 1,98 Prozent auf 23,31 Euro ab. Die Titel von Branchenkollege Raiffeisen kletterten hingegen 1,12 Prozent auf 24,42 Euro nach oben.

OMV rückten 0,56 Prozent auf 33,45 Euro vor. Der Mineralölkonzern ist im Rahmen einer Aufschlussbohrung im norwegischen Ölgebiet Wisting auf ein Ölvorkommen von insgesamt 20 bis 50 Mio. boe (Barrel Öl-Äquivalent) an förderbaren Ressourcen gestoßen. Das Potenzial des Wisting-Gebiets von 200 bis 500 Mio. boe habe sich mit dieser dritten Bohrung in der Lizenz PL 537 bestätigt, teilte die OMV am Donnerstag mit.

Unter den weiteren Schwergewichten notierten Immofinanz unverändert bei 2,61 Euro. Andritz rückten 0,17 Prozent auf 42,37 Euro vor und voestalpine gaben 0,27 Prozent auf 34,88 Euro nach.

Uniqa verbesserten sich 0,67 Prozent auf 9,56 Euro. Die Wertpapierexperten der Berenberg Bank haben das Kursziel des heimischen Versicherungsunternehmens UNIQA bei gleichbleibenden Kaufvotum "Buy" von 10,90 auf 11,50 Euro hinaufgesetzt.

Der ATX Prime notierte bei 1.259,82 Zählern und damit um 0,15 Prozent oder 1,93 Punkte tiefer. Im prime market zeigten sich 21 Titel mit höheren Kursen, 14 mit tieferen und drei unverändert. In einer Aktie kam es bisher zu keiner Kursbildung. Bis 9.45 Uhr wurden im prime market insgesamt 645.237 (Vortag: 442.958) Stück Aktien in Einfachzählung mit einem Kurswert von 22,144 (11,65) Mio. Euro (Doppelzählung) gehandelt.

(APA)

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