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WM-Siegesrausch

"Schland"-Fans im Freudentaumel

30.12.2016 um 18:39
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Hauptbild • (c) APA/EPA/Marcelo Sayao (Marcelo Sayao)
Hunderttausende deutsche Fußballfans haben in der Nacht zu Montag ihr Sommermärchen-Happy-End gefeiert. Um Punkt 23.36 Uhr lagen sich in Deutschland wildfremde Menschen auf Straßen, in Gasthäusern, in Stadien und Biergärten jubelnd in den Armen. In Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und anderswo wurden Böller und Raketen gezündet.
Hunderttausende deutsche Fußballfans haben in der Nacht zu Montag ihr Sommermärchen-Happy-End gefeiert. Um Punkt 23.36 Uhr lagen sich in Deutschland wildfremde Menschen auf Straßen, in Gasthäusern, in Stadien und Biergärten jubelnd in den Armen. In Berlin, Hamburg, München, Frankfurt und anderswo wurden Böller und Raketen gezündet.
(c) APA/EPA/BRITTA PEDERSEN (BRITTA PEDERSEN)
Überall Jubelgesang: "Oh, wie ist das schön", "So ein Tag, so wunderschön wie heute" oder simpel "Deutschland, Deutschland" beherrschten diese historische Fußballnacht. Mehr als eine Viertelmillion Fans waren auf Deutschlands größter Fanmeile in Berlin in einem schwarz-rot-goldenen Fußballrausch. Schon Stunden vor dem Anpfiff war die Fanmeile auf der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor gesteckt voll gewesen. Mehrere zehntausend Fans, die zu spät kamen, mussten sich andere Public-Viewing-Plätze suchen.
Überall Jubelgesang: "Oh, wie ist das schön", "So ein Tag, so wunderschön wie heute" oder simpel "Deutschland, Deutschland" beherrschten diese historische Fußballnacht. Mehr als eine Viertelmillion Fans waren auf Deutschlands größter Fanmeile in Berlin in einem schwarz-rot-goldenen Fußballrausch. Schon Stunden vor dem Anpfiff war die Fanmeile auf der Straße des 17. Juni zwischen Siegessäule und Brandenburger Tor gesteckt voll gewesen. Mehrere zehntausend Fans, die zu spät kamen, mussten sich andere Public-Viewing-Plätze suchen.
(c) Bloomberg (Dado Galdieri)
In Hamburg war es ebenfalls prall gefüllt. 50.000 Menschen drängten sich auf dem Heiligengeistfeld und feierten nach dem Abpfiff eine Party nach St.-Pauli-Manier. Wie beim Karneval ging es auf der Zülpicher Straße in Köln zu: Die Polizei sperrte die Kneipenmeile für den Verkehr, Menschenmassen feierten dort eine Fußballparty.
In Hamburg war es ebenfalls prall gefüllt. 50.000 Menschen drängten sich auf dem Heiligengeistfeld und feierten nach dem Abpfiff eine Party nach St.-Pauli-Manier. Wie beim Karneval ging es auf der Zülpicher Straße in Köln zu: Die Polizei sperrte die Kneipenmeile für den Verkehr, Menschenmassen feierten dort eine Fußballparty.
(c) REUTERS (MORRIS MAC MATZEN)
Die Frankfurter Commerzbank-Arena und das Münchner Olympiastadion waren schon vor Tagen ausgebucht: 50.000 Fans am Main und 33.000 an der Isar drückten dem deutschen Team die Daumen - und nicht umsonst. Sie hatten zudem einen großen Vorteil: Sie konnten das Finale Deutschland-Argentinien größtenteils regensicher unter dem Dach verfolgen.
Die Frankfurter Commerzbank-Arena und das Münchner Olympiastadion waren schon vor Tagen ausgebucht: 50.000 Fans am Main und 33.000 an der Isar drückten dem deutschen Team die Daumen - und nicht umsonst. Sie hatten zudem einen großen Vorteil: Sie konnten das Finale Deutschland-Argentinien größtenteils regensicher unter dem Dach verfolgen.
(c) REUTERS (THOMAS PETER)
In Hamburg, Berlin und bei vielen anderen Freiluft-Events schickten die Fans hingegen immer wieder bange Blicke gen Himmel: Den ganzen Tag über und auch am Abend hatte es geregnet. In der Hauptstadt waren viele Fans schon vor dem Anpfiff nass - doch das war allen egal. Während des dramatischen Spiels starrten alle gebannt auf die Großbildleinwände.
In Hamburg, Berlin und bei vielen anderen Freiluft-Events schickten die Fans hingegen immer wieder bange Blicke gen Himmel: Den ganzen Tag über und auch am Abend hatte es geregnet. In der Hauptstadt waren viele Fans schon vor dem Anpfiff nass - doch das war allen egal. Während des dramatischen Spiels starrten alle gebannt auf die Großbildleinwände.
(c) Bloomberg (Dado Galdieri)
Die "Schland"-Massen litten und jubelten kollektiv. Schrecksekunden, als Gonzalo Higuain nach einer halben Stunde den Ball im deutschen Tor versenkte, dann wurde die Abseitsfahne des Linienrichters eingeblendet: Jubel fast wie bei einem deutschen Tor. Lauter "Tooor"-Jubel kurz vor der Halbzeitpause beim Kopfball von Benedikt Höwedes an den Pfosten, gefolgt von einem lang gezogenen "Aaaaahhh".
Die "Schland"-Massen litten und jubelten kollektiv. Schrecksekunden, als Gonzalo Higuain nach einer halben Stunde den Ball im deutschen Tor versenkte, dann wurde die Abseitsfahne des Linienrichters eingeblendet: Jubel fast wie bei einem deutschen Tor. Lauter "Tooor"-Jubel kurz vor der Halbzeitpause beim Kopfball von Benedikt Höwedes an den Pfosten, gefolgt von einem lang gezogenen "Aaaaahhh".
(c) Bloomberg (Dado Galdieri)
Immer wieder hin- und hergerissen die Fans zwischen Begeisterung und Entsetzen, wenn Lionel Messi in den Reihen der Argentinier wirbelte. In der 113. Minute dann kein Halten mehr: Mario Götze versenkte den Ball ins Netz. "Tooooor!" - ein Schrei aus Hunderttausenden Kehlen.
Immer wieder hin- und hergerissen die Fans zwischen Begeisterung und Entsetzen, wenn Lionel Messi in den Reihen der Argentinier wirbelte. In der 113. Minute dann kein Halten mehr: Mario Götze versenkte den Ball ins Netz. "Tooooor!" - ein Schrei aus Hunderttausenden Kehlen.
(c) APA/EPA/ENNIO LEANZA (ENNIO LEANZA)
Zur großen Finalparty hatten sich wieder ganz viele in "Schland"-Montur geschmissen. Neben den klassischen weißen Deutschlandtrikots dominierte Schwarz-Rot-Gold: Perücken, Schminke, Hüte, Blumenketten, Klebe-Tattoos, Sonnenbrillen, Fahnen, Plastikhelme, Shirts und Regenschirme - alles in Deutschlandfarben.
Zur großen Finalparty hatten sich wieder ganz viele in "Schland"-Montur geschmissen. Neben den klassischen weißen Deutschlandtrikots dominierte Schwarz-Rot-Gold: Perücken, Schminke, Hüte, Blumenketten, Klebe-Tattoos, Sonnenbrillen, Fahnen, Plastikhelme, Shirts und Regenschirme - alles in Deutschlandfarben.
(c) APA/EPA/Marcelo Sayao (Marcelo Sayao)
Auch an der Copacabana war alles fest in der Hand der Fußballfans - der deutschen und der argentinischen. Doch am deutschen Fan-Treff "TOR!" direkt am Strand unweit des FIFA-Fanfestes an der Copacabana war alles nur Schwarz-Rot-Gold: Hunderte Fans feierten ausgelassen in den brasilianischen Abend hinein - bei reichlich Freibier.
Auch an der Copacabana war alles fest in der Hand der Fußballfans - der deutschen und der argentinischen. Doch am deutschen Fan-Treff "TOR!" direkt am Strand unweit des FIFA-Fanfestes an der Copacabana war alles nur Schwarz-Rot-Gold: Hunderte Fans feierten ausgelassen in den brasilianischen Abend hinein - bei reichlich Freibier.
(c) APA/EPA/ALINE MASSUCA (ALINE MASSUCA)

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