Strabag baut für 300 Millionen Euro ein Stahlwerk in Russland

Österreichs grösster Baukonzern, die Strabag, zieht einen Grossauftrag in Russland an Land.

Wien. Der Baukonzern Strabag wurde von der russischen Tula-Steel Company mit der Errichtung eines Stahl- und Walzwerkkomplexes in Tula - rund 200 km südlich von Moskau - beauftragt. Das Werk wird in unmittelbarer Nähe zum bereits bestehenden Eisenwerk von Tulachermet errichtet. Das Auftragsvolumen beträgt 300 Millionen Euro. Die Bauarbeiten werden im Herbst 2014 beginnen und voraussichtlich 36 Monate dauern.

„Die Strabag hat bereits in den vergangenen Jahren drei Stahlwerke ähnlicher Größenordnung und Komplexität errichtet. Dieser neue Auftrag unterstreicht unsere Kompetenz im Industriebau", sagt Konzernchef Thomas Birtel, der auch im Vorstand für den russischen Markt verantwortlich zeichnet.

Der Auftrag beinhaltet die schlüsselfertige Erstellung der Werkshallen und eines Verwaltungsgebäudes, die Montage der Produktionsanlagen, den Bau eines Bahnanschlusses sowie von Zufahrtsstraßen und Außenanlagen einschließlich aller Ver- und Entsorgungseinrichtungen und die Montage der von der Kundin beigestellten Produktionsanlagen des konverterbasierten Stahlwerkes mit angeschlossener Kuppelstranggießanlage und zwei Feinstahlwalzwerken. Das Stahlwerk wird auf eine jährliche Produktionskapazität von 1,5 Millionen Tonnen Feinstahl, Stabstahl und Draht ausgelegt sein.

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