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Lehrer-Anwärter scheitern an Deutsch

Symbolbild: Rechtschreibung
Symbolbild: Rechtschreibung(c) BilderBox
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Die Aufnahmetestes für Lehramtsstudien sind abgeschlossen. Zahlreiche Bewerber scheitern an mangelnden Rechtschreibkenntnissen.

Die Aufnahmeverfahren an den Pädagogischen Hochschulen sind abgeschlossen, nun folgt die Bewertung der Bewerber. Die größten Schwierigkeiten hatten die Kandidaten laut dem Ö1-"Morgenjournal" vom Donnerstag mit der deutschen Sprache.

"Das Problem Deutsch macht uns wirklich Sorgen", sagt Erwin Rauscher, Vorsitzender der Rektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen, im Interview mit dem ORF-Radio. An seiner Pädagogischen Hochschule in Niederösterreich seien in diesem Jahr knapp die Hälfte der 500 Bewerber durchgefallen. Zum Vergleich: 2013 war es noch ein Viertel. Als Grund führt er mangelnde Rechtschreibkenntnisse an - sowohl bei Bewerbern, die später an Volks- oder Sonderschulen unterrichten wollen, als auch bei solchen, die an einer Neuen Mittelschule lehren möchten.

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Im September gibt es in Niederösterreich einen dritten Aufnahmetermin für gescheiterte Kandidaten.

Zweiter Stolperstein: Musik

Komplett abgeschlossen ist unterdessen das Auswahlverfahren an der PH Oberösterreich, wo rund ein Fünftel der 650 Bewerber an den Tests gescheitert ist - ebenfalls aufgrund unzureichender Deutschkenntnisse.

Ebenfalls große Defizite haben die Bewerber in puncto Musik - vor allem an der PH Salzburg, wie Vizerektorin Elisabeth Seethaler gegenüber Ö1 betont. Hinsichtlich der Deutschkenntnisse gebe es hingegen einen positiven Trend.

>> Bericht des Ö1-"Morgenjournals"

(Red.)