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Lebensmittel: Preis bei Frischware wichtiger als Qualität

Frau beim Gemüsekauf
Frau beim Gemüsekauf(c) Erwin Wodicka / wodicka@aon.at
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Nur zwei Drittel der Österreicher würden nicht einwandfreie Produkte kaufen, um der Lebensmittel-Verschwendung vorzubeugen, zeigt eine Studie.

Laut einer Studie des Instituts für Abfallwirtschaft der Wiener Universität für Bodenkultur landen österreichweit pro Jahr 157.000 Tonnen Lebensmittel und Speisereste im Müll, obwohl diese eigentlich noch genießbar gewesen wären. Bei einer aktuellen Befragung des Handelsverbandes fanden es 92 Prozent zwar wichtig, dass die Supermärkte Verschwendung vermeiden - gleichzeitig würden aber nur 65 Prozent nicht einwandfreie Produkte bewusst kaufen, um Vergeudung zu vermeiden. Überraschend ist, dass 54 Prozent bereit wären, für frische Produkte mehr zu zahlen, aber nur 44 Prozent für Bioprodukte tiefer in die Tasche greifen würden.

Dabei sehen 47 Prozent der Befragten (Sample: 1959 Personen) keine Qualitätsunterschiede bei Frischware im Lebensmittelhandel. 64 Prozent der Befragten würden bei einem Anbieter nicht mehr einkaufen, wenn sie mit der Leistung in der Frische nicht zufrieden sind. Die mit Abstand wichtigsten Kriterien für die Auswahl des Haupteinkaufsmarktes sind laut Umfrage allerdings Preiswürdigkeit und Erreichbarkeit, erst an dritter Stelle steht die Qualität.

37 Prozent gaben an, den Großteil ihrer Frischeprodukte ohnehin nicht in ihrer Haupteinkaufsstätte zu erwerben. Bester Frischelieferant unter den Hauptmärken ist laut Umfrage der Maximarkt, bei den Nebenmärkten ist es Merkur. Wenn frisches Fleisch gefragt ist gehen nur mehr 17 Prozent der Konsumenten zum Fleischhauer, so der Handelsverband in einer Aussendung.

 

(APA)