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Karayazili nicht mehr Präsident der UETD

Der 27-Jährige tritt „aus rein persönlichen Gründen“ als Präsident des Vereins „Union Europäisch Türkischer Demokraten“ zurück..

Der 27-Jährige tritt „aus rein persönlichen Gründen“ als Präsident des Vereins „Union Europäisch Türkischer Demokraten“ zurück.

Abdurrahman Karayazili tritt als Präsident des Vereins „Union Europäisch Türkischer Demokraten“ (UETD) zurück. „Diese Entscheidung zeichnete sich in den vergangenen Wochen ab und fiel mir nicht leicht“, sagte der 27-Jährige am Montag im Gespräch mit der „Presse“. Die Gründe dafür seien ausschließlich persönlicher Natur. „Ich habe eine Familie und will mich wieder vermehrt meinem Studium widmen. Darüber ist jeder traurig, aber mein Entschluss steht fest.“

Absurd seien Meldungen, wonach er vom türkischen Vizepremier Numan Kurtulmus bei dessen Österreichbesuch abgesetzt wurde. Dieser habe Karayazili, gegen den sich auch vereinsintern Widerstand regen soll, verantwortlich dafür gemacht, dass die Berichterstattung über Erdogans Wienbesuch im Juni fast ausschließlich negativ ausfiel. Karayazili: „Solche Entscheidungen werden nicht in Ankara gefällt. Falls doch, hätte man auch schon einen Nachfolger präsentiert.“

Karayazili hatte im Sommer mit einen Eklat im Zuge eines Doppelinterviews in der „ZiB 24" im ORF für Aufsehen gesorgt. Er verließ damals wütend vor laufender Kamera das Studio und seinen jüdischen Diskussionspartner. ORF-Moderatorin Lisa Gadenstätter - sie hatte die Diskussion geleitet - war daraufhin mit brutalen Verbalattacken und sogar Morddrohungen auf mehreren Facebookseiten konfrontiert.

 

(Red.)