Benko soll vor Karstadt-Komplettübernahme stehen

Bei Rene Benkos Immobilienunternehmen Signa überlegt man laut einem Medienbericht, auch den operativen Betrieb der Kaufhauskette zu übernehmen.

Der umtriebige Tiroler Immobilieninvestor Rene Benko soll vor der Komplettübernahme der deutschen Kaufhauskette Karstadt stehen, berichtet das Wochenmagazin "Format". Benko bestätigt laut Bericht, "dass wir zu Hilfe gerufen wurden, um Berggruen als Gesellschafter abzulösen". Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen.

Eine Entscheidung wird aber noch im August erwartet. Laut "Format" wird bei Benkos Signa sogar darüber nachgedacht, das operative Kaufhausgeschäft selbst zu betreiben. Damit würde die Immobilienfirma ins Handelsgeschäft einsteigen. Benko selbst wird dazu mit den Worten zitiert: "Wir haben eine Reihe guter Manager mit Know-how im Handel geholt. Wir sind dabei, uns den Ruf aufzubauen, dass wir auch dieses Geschäft können."

Signa gehören schon jetzt einige Filetstücke aus dem Karstadt-Reich, darunter die Sport-Holding mit 28 Filialen und Premium-Standorte wie das KaDeWe (Kaufhaus des Westens) in Berlin oder Oberpollinger in München. Außerdem hat das österreichische Immobilienunternehmen eine Haftung über 150 Millionen Euro übernommen, die das Karstadt-Geschäft bis Weihnachten sichern soll. Der US-Investor Nicolas Berggruen, der die angeschlagene Kaufhauskette 2011 gekauft hatte, hatte nämlich Probleme, eine Warenkreditversicherung für die Kaufhäuser zu bekommen.

--> Zum Beitrag im Format


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