Am Montag war nicht nur der erste Schultag in Ostösterreich. Auch die neue Regierung wurde angelobt. Kein Wunder, dass viele an ihrem ersten Tag ganz schön nervös waren.
Mahrer: Jetzt ist die Angelobung vorbei und der Bundespräsident hat uns gar keine Hausübung mitgegeben!
Fischer: Na gut, dass ihr mich erinnert, Kinder!
Steßl: Ja, supertoll! Nur, weil der neue Streber nicht still sein kann, kriege ich jetzt doch noch eine Aufgabe in der Regierung. Dabei kann ich nicht, ich muss heute umziehen!
Fischer: Also, Herr Finanzminister Schelling! Sie üben bitte bis morgen einmal zum Anfang das Bruchrechnen.
Mahrer: Herr Professor, ich kann auch bruchrechnen! Meine Frau hat ein Spital in Spittal. Und ein Bruch, der rechnet sich für uns.
Oberhauser: Das ist dann aber wieder eher ein Thema, das mich als Gesundheitsministerin tangiert.
Stöger: Moment, für die Tangenten bin, glaub ich, ich jetzt zuständig!
Mitterlehner: Der Django kann heute keine Aufgabe machen, ich habe Nachmittagsturnen: Ich will mit der ÖVP große Sprünge machen!
Fischer: Ruhe, bitte! Für mich ist auch die sechste Stunde!
Schelling:Seufz, so ein Kindergarten! Aber auch nicht schlimmer als damals mit der Familie Putz. . .
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("Die Presse", Print-Ausgabe, 02.09.2014)