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Mahrer: "Die Welt ist nicht mehr in Lager einteilbar"

Der neue Staatssekretär im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium, Harald Mahrer
Der neue Staatssekretär im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium, Harald MahrerAPA/RUBRA
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Potenzielle Wähler der ÖVP seien "überall", findet der neue Staatssekretär im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium. 2018 wolle man wieder Nummer eins werden.

Die ÖVP will sich erneuern. Unter dem Titel „Evolution" wurde nun mit dem Reformprozess offiziell begonnen. Daran beteiligt ist auch der neue Staatssekretär im Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium, Harald Mahrer. Für ihn bedeutet Weiterentwicklung „auf der Höhe der Zeit ankommen, die Probleme und Sorgen der Menschen verstehen und dafür Lösungen oder Lösungsvorschläge anbieten, die Menschen attraktiv finden". Und, „da gehe ich ein Stück des Weges mit", sagte er am Freitag im Ö1-"Morgenjournal".

Je nach „subjektiver Haltung" habe die Volkspartei in Fragen der Bildung, der Migration, des Wohnortes oder der Familienpolitik Aufholbedarf, so der 41-jährige Unternehmer. „Diese unterschiedlichen Ansichten muss man unter ein gemeinsames Dach bringen", betonte er.

>> Porträt: Vom Think Tank-Leiter zum Staatssekretär

Auf die Frage, für welche Wählerschicht die ÖVP attraktiver werden wolle, sagte Mahrer: „Wir haben immer gesagt, die Volkspartei ist dann eine erfolgreiche Partei, wenn sie die breite Mitte repräsentiert." Potenzielle Wähler seine folglich „überall, weil die Welt nicht mehr in Lager einteilbar ist". Daher wolle man sich auch für „alle Milieus öffnen" und Angebote schaffen, so der Präsident der Julius-Raab-Stiftung.

Die Neos als Hauptkonkurrenten „sehe ich überhaupt nicht", betonte Mahrer. Man habe viele Konkurrenten. Da die ÖVP aber eine „wettbewerbsorientierte Partei" sei, nehme sie diese Herausforderung an. „Wir werden auch wieder erfolgreich sein", zeigte sich der Staatssekretär überzeugt. Man werde sich daher anstrengen, um auf Bundesebene 2018 „wieder Nummer eins zu sein".

>> Bericht des Ö1-"Morgenjournals"

(Red.)