Note Edge
Samsungs Smartphone mit Displayknick
An einer Längskante biegt sich das Display ums Eck und bietet so Platz für kleine Extras. DiePresse.com hat das ungewöhnliche Gerät ausprobiert.
Samsung hat auf der Elektronik-Messe IFA in Berlin ein eher ungewöhnliches Smartphone vorgestellt. Das "Galaxy Note Edge" hat ein an einer Längsseite umgebogenes Display. Es ist nach dem "Galaxy Round" bereits das zweite Smartphone des Marktführers mit gebogenem Display. Diesmal hat die Biegung aber auch einen ganz praktischen Zweck. DiePresse.com hat sich das Gerät auf der Messe näher angesehen.
(c) Presse Digital (Sara Grasel)
Grundsätzlich unterscheidet sich das Edge kaum von seinem Vorbild, dem Galaxy Note 4. Die hohe Quad-HD-Auflösung macht das Display zu einem Pixelwunder. Dass es durch die Biegung statt 5,7 Zoll beim Edge "nur" 5,6 Zoll misst, fällt nicht auf. Gleich bleiben auch Prozessor, 3 GB RAM und der Fingerabdruckscanner.
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Die umgebogene Fläche funktioniert praktisch wie ein nahtlos angefügtes selbstständiges Display mit Bedienelementen, Schnellzugriffen und einigen witzigen Extras.
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Kleine Helfer werden aufgerufen, indem am unteren Ende der Leiste auf den kleinen Pfeil gedrückt wird. Dann können ein Lineal, Stopp-Uhr bzw. Timer, eine Taschenlampe oder eine Audioaufnahme gestartet werden.
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Der Clou ist, dass die Mini-Apps nach dem Öffnen auch nicht mehr Platz einnehmen, als die schmale Seitenleiste. Hier etwa das zehn Zentimeter lange Lineal, ...
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... oder die Stoppuhr.
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Ist die Seitenleiste nicht aktiv, läuft ein Schriftzug durch das Bild. Gänzlich deaktivieren und die Fläche des normalen Displays vergrößern, ist nicht möglich.
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Einmal berührt, zeigt die Leiste Schnellzugriffsmöglichkeiten zu bestimmten Apps, die der Nutzer selbst festlegen kann.
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Die Seitenleiste setzt eine beidhändige Bedienung voraus - die Bedienung mit nur einer Hand ist aber bei der Größe ohnehin kaum möglich.
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Von der Seite sieht man die Abrundung deutlich und zwar auch bei geschlossenem Cover - in diesem Fall werden an über das schmale Seitendisplay Benachrichtigungen angezeigt, die auch bei geschlossenem Cover sichtbar bleiben.
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An der Oberseite befinden sich wie bei Samsung üblich Einschaltknopf und Kopfhörer-Anschluss. Auch ein Infrarot-Sensor gehört wieder zur Ausstattung.
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Wie der Name Note verrät, beherbergt auch das "Edge" einen Stylus.
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Ist der Sperrbildschirm zu sehen, gibt auch die Seitenleiste nicht zuviele Informationen preis.
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Zumindest in manchen Fällen praktisch: Die Bedienung der Kamera wurde an die Seite verlegt.
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Fazit: Das gebogene Display ist witzig und bietet einige praktische Extras. Ob es aber wirklich einen um 100 bis 150 Euro höheren Preis rechtfertigt, sei jedem selbst überlassen. Offenlegung: DiePresse.com war auf Einladung von Sony auf der IFA.
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