Mehr Geld für die Pendler

Ab Juli steigt das Pendlerpauschale um 15 Prozent, das Kilometergeld von 38 auf 42 Cent.

WIEN (pri). Als Reaktion auf die ständig steigenden Treibstoffpreise hat sich die Regierung am Mittwoch auf eine Erhöhung von Pendlerpauschale und Kilometergeld verständigt. Das kleine und das große Pendlerpauschale sollen um je 15 Prozent, das Kilometergeld um zwölf Prozent auf 42 Cent (bisher: 37,6 Cent) erhöht werden.

Der Bund macht dafür 60 Millionen Euro locker, verkündeten Kanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) und Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) beim Pressefoyer vor dem Ministerrat. Beide Maßnahmen könnten bereits mit 1. Juli 2008 in Kraft treten – einen zeitgerechten Beschluss im Parlament vorausgesetzt. Gusenbauer will die Anhebung als „Signal an jene“ verstanden wissen, „die berufsbedingt einen großen Mobilitätsaufwand haben“, sprich: die Pendler.

Gleichzeitig richtete die Regierungsspitze einen Appell an die Länder, „den Menschen zumindest so deutlich unter die Arme zu greifen wie der Bund“. Gemeint sind: der Heizkostenzuschuss und die Pendlerbeihilfe. Beides solle vereinheitlicht (speziell der Heizkostenzuschuss) und schließlich ausgeweitet werden. Denn, so Molterer: „Auch die Energiepreise sind überall gleich hoch.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.05.2008)

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