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Niederösterreich: Fischer zog Piranha aus der March

Archivbild: Das Wiener Haus des Meeres freute sich im Juli über Piranha-Nachwuchs
Archivbild: Das Wiener Haus des Meeres freute sich im Juli über Piranha-NachwuchsAPA/GÜNTHER HULLA
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Der südamerikanische Raubfisch dürfte von einem Aquarium-Besitzer ausgesetzt worden sein. Den Winter hätte er in der March ohnehin nicht überlebt.

Exotisches "Anglerglück" hatten vor kurzem zwei Männer aus Marchegg: Sie zogen einen Piranha aus der March, berichtete der ORF Niederösterreich.

Einer der Fischer schoss ein Foto von dem besonderen Fang. Der Kurator des Wiener Hauses des Meeres, Daniel Abed-Navandi, bestätigte dem ORF NÖ, dass es sich "ziemlich sicher" um ein Exemplar des vorwiegend in Südamerika beheimateten Raubfisches handelt: "Für mich schaut der Fisch tatsächlich wie ein Piranha aus: Er hat eine Fettflosse, einen großen Kopf, die Unterseite ist rot und die Oberseite silbrig." Erst im Juli hatte das Haus des Meeres Piranha-Nachwuchs präsentiert.

Der Experte vermutete, dass der Piranha in einem Aquarium gezüchtet und dann, als er zu groß wurde, wahrscheinlich bereits vor einigen Monaten in dem Grenzfluss ausgesetzt wurde. Angst vor Piranhas in der March müsse man aber keine haben: "In den nächsten Wochen wird die Wassertemperatur in der March so niedrig werden, dass der Piranha dort nicht mehr überleben kann." Laut dem Online-Lexikon Wikipedia kann diese Fischart maximal eine Wasserkälte von elf Grad Celsius tolerieren.

>> Bericht des ORF Niederösterreich

(APA)