Schnellauswahl

Apple verteilt Update iOS 8.0.2 an seine Nutzer

(c) REUTERS (ADREES LATIF)

Nach dem Stopp des Betriebssystem-Updates beginnt Apple mit der Verteilung seiner überabeiteten und bereinigten Software-Version iOS 8.0.2. Auch zu den verbogenen iPhone 6 Plus äußert sich das Unternehmen.

Nachdem das Update iOS 8.0.1 aufgrund von massiven Problemen zurückgezogen werden musste, beginnt Apple nun mit der Verteilung einer neuen Software-Version. iOS 8.0.2 soll die aufgetretenen Bluetooth- und Akkuprobleme beheben. 

Bei zahlreichen Nutzern hat die Installation von iOS 8.0.1 bewirkt, dass Telefonieren nicht mehr möglich war. Auch der Aufbau einer Internetverbindung funktionierte in vielen Fällen nicht mehr.

iPhone 6 Plus: Bislang nur neun Beschwerden

Auch auf die Kritik zum iPhone 6 Plus, dass es sich unter Druck zu leicht verbiegen lässt, hat das Unternehmen reagiert. Lediglich neun Beschwerden seien in den ersten sechs Tagen bislang eingegangen, erklärt das Unternehmen. Laut Apple wurden innerhalb dieses Zeitraums 10 Millionen Einheiten verkauft. Aufgeschlüsselt hat das Unternehmen die Verkaufszahlen aber nicht. Deswegen ist unklar, wieviele iPhone 6 Plus tatsächlich bislang verkauft wurden.

Apples neue iPhones sind seit 19. September  in den USA, Deutschland und sieben weiteren Ländern verfügbar. Heute Freitag startet der Verkauf in Österreich. Innerhalb der ersten drei Tage  wurden in den oben genannten Ländern über zehn Millionen iPhones verkauft. Unklar ist, wieviele iPhone 6 Plus darunter über den Ladentisch gewandert sind.

Apple-Aktie um vier Prozent gesunken

Die Negativmeldungen über das iOS Update und das sich anscheinend leicht verbiegbare iPhone 6 Plus haben auch Auswirkungen an der Börse. Apple-Aktien waren am Donnerstag um vier Prozent auf einen Wert von 97.87 Dollar pro Aktie zurückgegangen. Dadurch hatte das Unternehmen aus dem Silicon Valley rund 24 Milliarden Dollar an Börsenwert verloren. Mit dem iPhone 6 und 6 Plus will Apple dem Konkurrenten Samsung Marktanteile im hart umkämpften Smartphone-Geschäft abnehmen.

Der südkoreanische Hersteller führt bei den weltweiten Marktanteilen. Dies ist vor allem durch die anders ausgelegte Strategie möglich. Samsung veröffentlicht neben seinen Top-Modellen auch zahlreiche Billig-Handys. Damit sichert sich das Unternehmen vor allem auch in Schwellen- und Entwicklungsländer Anteile.

 

 

(red)