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Burgtheater-Prozess: Was geschah am Tag von Stantejskys Entlassung?

ZWEITE TAGSATZUNG IM ARBEITSRECHTLICHEN PROZESS UM ENTLASSUNG VON BURGTHEATER-VIZEDIREKTORIN STANTEJSKY
Burgtheater WienAPA/ROLAND SCHLAGER
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Ticker-Nachlese Die ehemalige Burgtheater-Vizedirektorin Stantejsky kämpfte vor Gericht weiter gegen ihre Entlassung.

Heute fand die dritte Tagsatzung im Prozess um die Entlassung von Silvia Stantejsky statt. Die ehemalige kaufmännische (und später stellvertretende künstlerische) Leiterin des Burgtheaters ficht ihre Entlassung im November 2013 an.

Sie wurde dazu heute von Richter Helge Eckert einvernommen und schilderte die Ereignisse, die von ihrer Suspendierung am 12.11.2013 zu ihrer Entlassung am 18.11.2013 führten.

Am Tag der Entlassung soll ihr eigenen Angaben zufolge ein neuer Vertrag in Aussicht gestellt worden sein - Stantejsky sollte sich als Referentin von Matthias Hartmann um die Ensemblepflege kümmern und dabei viel weniger verdienen also zuvor, erzählt sie. Zu diesem Vertrag kam es aber nicht. Am 20.11.2013 soll ihr gesagt worden sein, dass die Entlassung aufrecht bleibt. Ein neuer Vertrag hätte bedeutet, dass ihr die Ungereimtheiten in der Buchhaltung "verziehen" würden. Zudem sei Stantejsky aufgefordert worden, 16.000 Euro zu bezahlen, um "tätige Reue" für Privatüberweisungen zu leisten. Seit Dezember 2013 habe sie das Burgtheater nicht mehr betreten.

Ihre Schilderungen und die Einvernahme ihrer Anwältin Alice Epler zum Nachlesen: