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Karin Bergmann übernimmt Burgtheater-Direktion bis 2019

PK ´PR�SENTATION DER NEUEN BURGTHEATER-DIREKTION´: BERGMANN
(c) APA/ROBERT JAEGER (ROBERT JAEGER)
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Die Interims-Direktorin wird bis 2019 das Burgtheater leiten. Ensemble-Mitglieder des Burgtheaters sind mit der Wahl sehr zufrieden.

Die bisherige Interims-Direktorin des Burgtheaters Karin Bergmann wird für weitere drei Jahre, bis 2019 verlängert. Insgesamt hat Bergmann dann fünf Jahre an der Spitze der Burg gestanden, was einer normalen Amtsperiode einer Burgdirektion entspricht. Kulturminister Josef Ostermayer präsentierte am Dienstagvormittag die neue, alte Direktorin.

2017 wird Direktion neu ausgeschrieben

Viele Verträge von Intendanten im deutschen Sprachraum laufen mit 2019 aus, das heißt, man erhofft sich offenbar für die neue Ausschreibung aus einem größeren und hochkarätigeren Pool wählen zu können. 2017 wird die Position an der Burg neu ausgeschrieben.

 

Hartmann-Anwältin: Keine Überraschung

Die Berufung der Frau Bergmann überrascht uns nicht", äußerte sich Matthias-Hartmann-Anwältin Katharina Körber-Risak nach der Bekanntgabe gegenüber der APA. "Aufgrund der bisherigen Vorgehensweise der Politik war klar, dass nur jemand, der tief im alten System verwurzelt ist wie die Frau Bergmann, das Interesse der Politik, weitere Transparenz zu verhindern, bestmöglich erfüllen kann."

"Ganz große Freude" bei Ensemblemitglied

Für Peter Matic, seit 20 Jahren Ensemblemitglied der Burg, sei die Entscheidung eine "ganz große Freude". "Es ist mir besonders lieb, dass es eine Frau ist, das wird aber jetzt jeder sagen", so der Schauspieler gegenüber der APA. "Besonders wichtig ist es, dass es keine Schauspielerin und keine Regisseurin ist, sondern jemand, der darüber steht, nicht als Konkurrent auf der Bühne steht." Auch Kollege Michael Maertens freue sich "sehr, es ist eine gute Entscheidung, sie macht das ja jetzt schon ganz toll".

Ein "Sehr gut" von Elfriede Jelinek

"Mit zwei Worten ausgedrückt: A Freud" hielt auch Peter Turrini gegenüber "News" fest, während Elfriede Jelinek die Bekanntgabe mit einem "Sehr gut" kommentierte. "Man kann sie nicht nur zum Ausmisten holen", so die Schriftstellerin. "Man muss ihr auch Gelegenheit geben, sich auch künstlerisch einzuschreiben."

(hec/bp/apa)