Bis zum Mittag rutschte der heimische Aktienmarkt tiefer in die Verlustzone. Negativ wirkten hier die Schwergewichte. Dazu standen zahlreiche Analystenkommentare im Fokus.
Die Wiener Börse präsentierte sich Freitag zu Mittag bei eher geringem Volumen mit schwacher Tendenz. Im Verlauf des Vormittags rutschte der heimische Aktienmarkt tiefer in die Verlustzone ab. Die Schwergewichte lasteten mit ihren Kursverlusten schwer auf dem Leitindex. Eine Fülle an Analystenkommentaren bewegte den Markt. ATX
Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 4.136,06 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 60,09 Punkten bzw. 1,43 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,91 Prozent, FTSE/London -1,16 Prozent und CAC-40/Paris -0,91 Prozent. Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Sitzungsbeginn bei 4.198,05 Punkten, das Tagestief lag kurz nach 12.00 Uhr bei 4.135,93 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 1,29 Prozent tiefer bei 1.945,37 Punkten. Im prime market zeigten sich 15 Titel mit höheren Kursen, 32 mit tieferen und vier unverändert. In acht Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. prime market
Bis dato wurden im prime market 2.411.658 (Vortag: 2.604.223) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 130,395 (136,10) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 512.246 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 45,20 Mio. Euro entspricht. Erste Bank
Am stärksten drückten die Abschläge der Erste Bank auf den Leitindex. Die Titel verloren am unteren Ende des Kurszettels 3,93 Prozent auf 43,77 Euro (512.246 Stück) und konnten damit nicht an die Kursgewinne vom Vortag anknüpfen. Zuvor hatten die Aktien acht Tage in Folge Kursverluste hinnehmen müssen. Raiffeisen International verloren 1,0 Prozent auf 87,27 Euro (94.593 Stück). Telekom Austria, voestalpine
Auch alle übrigen Blue Chips der Wiener Börse mussten Kursverluste hinnehmen. Telekom Austria verschlechterten sich um 2,67 Prozent auf 14,60 Euro (224.162 Stück) und voestalpine gaben 1,80 Prozent auf 51,79 Euro nach (217.320 Stück). OMV
Auf der Verliererseite standen trotz einer Anhebung des Kursziels von 56,50 Euro auf 76,0 Euro und einer Kaufempfehlung durch ING die Anteile der OMV. Die Papiere reduzierten sich um 0,67 Prozent auf 51,91 Euro (147.142 Stück). Eine Bestätigung der Anlageempfehlung "Buy" kam von Sal. Oppenheim für Intercell, die um 1,45 Prozent auf 30,78 Euro zulegen konnten (28.034 Stück). Das Kursziel wurde mit 34 Euro ebenfalls bestätigt. AUA
Gleich zwei Analystenstimmen gab es zur AUA. Die Citigroup hat die Verkaufsempfehlung "Sell" bestätigt und das Kursziel von 2,80 auf 2,90 Euro angehoben. AUA-Anteile erhöhten sich um 1,90 Prozent auf 3,75 Euro (44.243 Stück). EVN
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