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Gazastreifen: "Islamischer Jihad" beschießt Israel

(c) EPA (Pavel Wolberg)
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Dem Waffenstillstand zum Trotz feuern Islamisten Raketen auf Israel ab. Premier Olmert verurteilt die Angriffe als Verletzung der von Ägypten vermittelten Vereinbarung.

Offiziell herrscht seit Donnerstag vergangener Woche ein Waffenstillstand zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas. Dessen ungeachtet des sind am Dienstag erstmals wieder Raketen aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet abgefeuert worden. Das Büro des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert verurteilte die Angriffe als Verletzung der von Ägypten vermittelten Vereinbarung. Zwei Raketen gingen über unbewohntem Gebiet nieder, niemand wurde verletzt, wie Polizeisprecher Micky Rosenfeld in Jerusalem erklärte.

Zu dem Raketenbeschuss bekannte sich die radikale Gruppe "Islamischer Jihad". Nur wenige Stunden vorher waren bei einem israelischen Militäreinsatz bei Nablus im Westjordanland zwei Mitglieder der Gruppe getötet worden. Die Waffenruhe, die am Donnerstag in Kraft getreten war, gilt zunächst nur für den von der Hamas kontrollierten Gaza-Streifen. In der Nacht auf Dienstag war bereits eine Mörsergranate auf israelischem Boden eingeschlagen.