Im jüngsten "Financial Times"-Ranking der 500 wertvollsten börsenotierten Unternehmen in Europa stechen vor allem Gas- und Ölproduzenten hervor. Mit einem Börsenwert von 299,8 Mrd. Dollar (190,4 Mrd. Euro) steht der russische Gaskonzern Gazprom europaweit an der Spitze. An 2. Stelle rangiert die britisch-niederländische Royal Dutch Shell (220,1 Mrd. Dollar).
Der britische Ölkonzern BP (191,8 Mrd. Dollar) nimmt den 5. Platz ein, an 6. Stelle steht der französische Ölkonzern Total mit einem Börsenwert von 178,6 Mrd. Dollar. Österreich ist in diesem Europa-Ranking mit 12 börsenotierten Unternehmen vertreten. Das größte heimische Unternehmen ist die Raiffeisen International auf Platz 148 mit einem Börsenwert von 21,2 Mrd. Dollar. Damit verbesserte sich die Bank gegenüber dem Vorjahr um 11 Plätze. Bereits auf Rang 155 kommt die nächste österreichische Bank, nämlich die Erste Bank (20,6 Mrd. Dollar), die sich um 19 Plätze verschlechterte. Die OMV folgt an 163. Stelle (2007: 171) mit einer Marktkapitalisierung von 19,9 Mrd. Dollar.
Weiters vertreten sind Voestalpine (11,4 Mrd. Dollar, Rang 262), Verbund (10,8 Mrd. Dollar, 278), Telekom Austria (9,5 Mrd. Dollar, 300), Vienna Insurance Group (8,07 Mrd. Dollar, 347), Immoeast (8,06 Mrd. Dollar, 348), Strabag (7,3 Mrd. Dollar, 366), Boehler-Uddeholm (5,7 Mrd. Dollar, 436), EVN (5,2 Mrd. Dollar, 466) und Immofinanz (4,9 Mrd. Dollar, 484).
Im weltweiten Ranking der Financial Times (FT Global 500) stehen Exxon Mobile, PetroChina, General Electric, Gazprom und China Mobile an der Spitze. Hier ist Österreich mit der Raiffeisen International auf Platz 438, der Erste Bank auf Rang 459 und mit der OMV an 478. Stelle vertreten.
(APA)