Der ATX kann seine Zugewinne aus dem Frühhandel nicht im vollen Umfang verteidigen und rutscht zwischenzeitlich sogar ins Minus ab.
Die Wiener Börse präsentierte sich Montag zu Mittag bei höherem Volumen mit gut behaupteter Tendenz. Die großen europäischen Leitmärkte drehten zum Teil bereits deutlich in die Verlustzone. Marktteilnehmer verwiesen zur Begründung für die Abschläge vor allem auf den neuerlichen Anstieg beim Rohölpreis. Die US-Futures zeigen sich mit negativen Vorzeichen. ATX
Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.915,95 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 1,39 Punkten bzw. 0,04 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -1,51 Prozent, FTSE/London +0,20 Prozent und CAC-40/Paris -0,44 Prozent. Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX kurz nach der Eröffnung bei 3.955,29 Punkten, das Tagestief lag gegen 11:30 Uhr bei 3.909,70 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 0,32 Prozent höher bei 1.846,04 Punkten. Im prime market zeigten sich 15 Titel mit höheren Kursen, 36 mit tieferen und einer unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. prime market
Bis dato wurden im prime market 3.659.608 (Vortag: 4.220.157) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 163,543 (228,80) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 661.776 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 51,67 Mio. Euro entspricht. OMV
Die Aktien der OMV konnten von dem Ölpreisanstieg sowie einem positiven Analystenkommentar profitieren und zogen um 1,57 Prozent auf 49,90 Euro (118.732 Stück) nach oben. Die Analysten der RCB haben ihr Kursziel für die Titel von 57 auf 67 Euro erhöht und die Kaufempfehlung bekräftigt. AUA, bwin, Palfinger
Hingegen fanden sich die Aktien der AUA mit einem Abschlag von 3,47 Prozent auf 3,62 Euro (80.962 Stück) unter den größeren Verlierern. Tiefer tendierten auch bwin mit minus 3,23 Prozent auf 18,00 Euro (72.132 Stück). Palfinger korrigierten um 2,10 Prozent auf 20,99 Euro (15.296 Stück). Immofinanz, Immoeast
Immofinanz und Immoeast zahlen zusammen 440 Mio. Euro für die Ablöse der Managementverträge sowie den Kauf weiterer Assets der Constantia Immobiliensparte - das ist etwa die Hälfte der bisher kolportierten Beträge, wurde bekannt. Immofinanz-Aktien gewannen 4,45 Prozent auf 6,57 Euro (908.203 Stück) und Immoeast legten um 3,24 Prozent auf 5,73 Euro (644.592 Stück) zu. Andritz
Andritz fanden sich mit einem Kursanstieg um 1,86 Prozent auf 41,00 Euro (138.597 Stück) auf der Gewinnerseite. Der Anlagenbauer hat den im Frühjahr bekanntgegebenen Kauf einzelner Vermögenswerte des Wasserkraftbereichs von GE Energy sowie die Übernahme des GE-Mehrheitsanteils an GE Hydro Inepar do Brasil abgeschlossen. Zumtobel
(APA/Red.)