Wiener Börse zu Mittag: Bankenwerte unter Druck

Der ATX hat seine Verluste im Mittagshandel weiter ausgebaut. Für Bewegung sorgen zahlreiche Unternehmensanalysen.

Die Wiener Börse präsentierte sich Freitag zu Mittag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit schwacher Tendenz.

Auch das europäische Umfeld zeigte sich von seiner schwachen Seite. Unter den Schwergewichten drückten die schwachen Bankwerte den Index ins Minus. Zahlreiche Analysen sorgten zudem für Bewegung.

ATX


Der ATX wurde um 12.00 Uhr mit 3.813,37 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 51,75 Punkten bzw. 1,34 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,26 Prozent, FTSE/London -0,85 Prozent und CAC-40/Paris -0,67 Prozent.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Sitzungsbeginn bei 3.867,18 Punkten, das Tagestief lag aktuell bei 3.810,55 Einheiten. Der ATX Prime notierte zum oben genannten Zeitpunkt 1,17 Prozent tiefer bei 1.799,70 Punkten. Im prime market zeigten sich 16 Titel mit höheren Kursen, 31 mit tieferen und sechs unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

prime market


Bis dato wurden im prime market 2.158.443 (Vortag: 4.213.492) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 121,418 (210,01) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 435.151 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 34,57 Mio. Euro entspricht.

Intercell


Unter den schwächsten Werten notierten Intercell mit einem herben Verlust von 4,14 Prozent auf 28,45 Euro (91.004 Stück). Morgan Stanley hat die Aktie des heimischen Impfstoffherstellers in einer Ersteinschätzung mit "Underweight" eingestuft und das Kursziel mit 26 Euro festgesetzt.

Zumtobel


Zumtobel gaben nach Analystenstimmen 1,98 Prozent auf 13,36 Euro (21.195 Stück) nach. Die UniCredit hat ihr Kursziel für die Aktie von 29 auf 19 Euro gesenkt und bewertet die Titel weiter mit "buy". Goldman Sachs hat das Kursziel von 21,60 auf 16,60 Euro gekürzt und stuft die Aktien mit "neutral" ein.

Erste Bank, Raiffeisen


Angeschlagen waren die Bankenwerte nach ihrem Aufwärtstrend vom Vortag und schlossen sich damit dem europäischen Branchentrend an. Raiffeisen International rutschen um 4,69 Prozent auf 79,17 Euro (149.424 Stück) an das Indexende ab. Erste Bank verloren 3,86 Prozent auf 39,13 Euro (435.151 Stück).

OMV


OMV stiegen in einem festen europäischen Ölsektor um 0,61 Prozent auf 49,40 Euro (155.487 Stück).

Uniqa, Wiener Städtische


Versicherungswerte präsentierten sich uneinheitlich. Während Uniqa um 0,85 Prozent auf 17,90 Euro (11.212 Stück) zulegen konnten, gaben Vienna Insurance um 1,84 Prozent auf 42,21 Euro (21.832 Stück) nach. Keine klare Richtung gab es auch unter den Immoaktien.

Immoeast, Immofinanz


Immoeast verbesserten sich um 1,08 Prozent auf 5,61 Euro (300.315 Stück). Für die Titel der Immofinanz ging es um 0,75 Prozent auf 6,66 Euro (132.013 Stück) nach unten.

(APA/Red.)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.