Wiener Börse am Nachmittag: Schwaches Umfeld

Wenige Stunden vor dem Ausklang der Handelswoche tendieren Europas Leitmärkte negativ. Am heimischen Parkett sind die Abschläge besonders stark.

Die Wiener Börse präsentierte sich am Freitagnachmittag bei durchschnittlichem Volumen mit schwacher Tendenz. Nachdem der ATX am Vortag verhältnismäßig stark zugelegt hatte, würde der heimische Index nun verstärkt unter Verlusten leiden, hieß es von Marktbeobachtern. ATX

Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.795,48 Punkten errechnet, das ist ein Minus von 69,64 Punkten bzw. 1,80 Prozent. Zum Vergleich: DAX/Frankfurt -0,72 Prozent, FTSE/London -0,75 Prozent und CAC-40/Paris -1,19 Prozent. Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX zu Handelsbeginn bei 3.867,18 Punkten, das Tagestief lag aktuell bei 3.795,04 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Minus von 1,50 Prozent bei 1.793,59 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 18 Titel mit höheren Kursen, 32 mit tieferen und drei unverändert. In sechs Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung. prime market

Bis dato wurden im prime market 3.787.966 (Vortag: 6.196.675) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 210,463 (306,91) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 903.430 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 71,04 Mio. Euro entspricht. Erste Bank, Raiffeisen

Die heimischen Bankwerte schlossen sich dem europäischen Abwärtstrend an, rutschten an das untere Indexende und zogen so den Index in die Tiefe. Raiffeisen International büßten 5,38 Prozent auf 78,60 Euro (230.388 Stück) ein. Erste Bank verloren 5,58 Prozent auf 38,43 Euro (903.430 Stück). AUA, SkyEurope

Fluglinien standen auf der Verliererseite. AUA-Aktien verloren nach ihrem Kurssturz vor Vortag weitere 0,71 Prozent auf 2,81 Euro (299.101 Stück). Skyeurope verschlechterten sich um 1,59 Prozent auf 0,62 Euro (59.840 Stück). Die Airline hat im Jahresvergleich 4,4 Prozent mehr Passagiere befördert, jedoch verringerte sich der Ladefaktor von 79,1 auf 77,0 Prozent. Intercell, Wiener Städtische

Stark im Minus lagen Intercell mit einem Verlust von 4,14 Prozent auf 28,45 Euro (109.363 Stück). Morgan Stanley hat die Bewertung mit "Underweight" und einem Kursziel 26 Euro gestartet. Unter den schwächsten Werten gerieten auch Vienna Insurance mit minus 3,21 Prozent auf 41,62 Euro (34.124 Stück) ins Trudeln. Schoeller Bleckmann gaben 3,06 Prozent auf 64,53 Euro (17.881 Stück) nach. A-Tec, Flughafen Wien, Palfinger

(APA/Red.)

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