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"Knight Rider" kommt zurück: Neuer Mann, neues Auto

Der alte und der neue Held: David Hasselhoff, Justin Bruening
(c) AP (NBC), Reuters (Fred Prouser )
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Der Pilotfilm zu einer Neuaufnahme von "Knight Rider" hatte in den USA großen Erfolg: Mit Solarbetrieb ging Michael Knights Sohn darin auf Verbrecherjagd. Der Produzent wünscht sich für die Serie einen "sexy K.I.T.T.".

Ein Mann und sein Auto, die gegen das Unrecht kämpfen, sind zurück. Die Serie „Knight Rider", die in den Achtzigern große Erfolge feierte, erlebt eine Neuaufnahme. Nachdem der Pilotfilm von "Knight Rider" in den USA im Februar mehr als 12 Millionen Zuschauer vor die Fernseher lockte, startet NBC ab September eine Fortsetzung der Serie. Der Mann und das Auto werden für den neuen „Knight Rider" ausgetauscht. Justin Bruening schlüpft in die Rolle von Mike Tracer, dem entfremdeten Sohn von Michael Knight. Im Pilotfilm hatte David Hasselhoff, Star der Originalserie, einen kurzen Auftritt als Michael Knight, als er seinen Sohn einschulte. Ob "The Hoff" auch in der Serie auftauchen wird, steht noch nicht fest.

Zur Erinnerung: In den 80er Jahren kämpfte David Hasselhoff als Michael Knight gemeinsam mit seinem sprechenden und mit künstlicher Intelligenz ausgestatteten Sportwagen K.I.T.T. ("Knight Industries Two Thousand") im Auftrag der Foundation für Recht und Verfassung gegen Unrecht und Verbrechen. K.I.T.T., ein schwarzer Pontiac Trans Am, verfügte über eine Molekularversiegelung, die ihn nahezu unzerstörbar machte. Der spektakulärste Trick des Sportwagens war der "Super Pursuit Mode" (in 28 Hundertstelsekunden von 0 auf 300 Meilen pro Stunde) und der „Turbo Boost", der K.I.T.T.Hindernisse einfach überspringen ließ.

Solarbetriebenes Hybridauto

Der neue K.I.T.T., der nun für "Knight Industries Three Thousand" steht, musste natürlich an spektakulären Funktionen dazugewinnen. Als Modell wurde ein Ford Mustang Shelby GT500KR ausgewählt. Das solarbetriebene Hybridauto soll sein Aussehen mit Form, Farbe und Nummernschild mühelos wie ein Chamäleon ändern können. Dort, wo sich in einem herkömmlichen Auto ein Handschuhfach befindet, hat K.I.T.T. eine Tastatur zum Eingeben von Daten.

Als Anstoß für die Wiederaufnahme von "Knight Rider" soll der enorme Erfolg von Michael Bays "Transformers", der auch auf einer Serie aus den Achtzigern basiert, gedient haben. Der Drehbuchautor und ausführende Produzent von „Knight Rider" hat einschlägige Erfahrung mit Autos im Kino: Er hat an der Story zu "The Fast and the Furious" mitgeschrieben. Mit dem am 17. Februar auf NBC ausgestrahlten Pilotfilm soll Thompson jedoch nicht zufrieden gewesen sein. Er wünsche sich für die Serie, dass das Auto im Mittelpunkt steht. Der neue K.I.T.T. soll "cool und super sexy" sein - ebenso wie sein neuer Besitzer.

ORF wartet ab

Der ORF hat den Pilotfilm bereits im Mai gesichtet, ist jedoch noch unschlüssig, ob die Serie ins Programm aufgenommen wird. "Der Pilotfilm sagt nicht genug über die Serie aus, wir werden warten, bis sie in den USA angelaufen ist", sagte eine Sprecherin. Die österreichischen "Knight Rider"-Fans müssen sich also noch gedulden, bis sie die Abenteuer von Irak-Veteran Mike Tracer und dem neuen sexy K.I.T.T. am TV-Bildschirm miterleben können.

(APA/Red.)