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Konflikt um Haidlmayr bei Grünen spitzt sich zu

APA (Archiv/Jäger)
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Der Konflikt zwischen der Grünen Behindertensprecherin Theresia Haidlmayr und ihrer Partei spitzt sich zu: Die Abgeordnete hat sich am Freitag von der Grünen Bundesgeschäftsführerin Sburny "schwer enttäuscht" gezeigt. Diese hatte zuvor gemeint, die Absage Haidlmayrs an eine erneute Kandidatur für einen Listenplatz zur Nationalratswahl sei alleine deren Entscheidung gewesen.

Die Behindertensprecherin wies dies zurück, die Entscheidung sei "absolut keine freiwillige" gewesen. Vielmehr sei sie dazu "anonym gezwungen worden". Dass Sburny nun behaupte, jeder müsse sich im September beim Bundeskongress der Wahl um die Listenplätze stellen, sei ungeheuerlich: "Mir bleibt fast die Luft weg". Vielmehr sei dort bereits im Vorfeld paktiert, wie gewählt werden muss. Sie sei jedenfalls die einzige Abgeordnete gewesen, die jetzt auf einem Bundesmandat sitze, "und die gefragt worden ist, ob sie wieder kandidieren will".

Bei allen anderen sei es klar gewesen, "dass diese praktisch wieder ihren Platz im Nationalrat haben werden", so Haidlmayr. Ihre Entscheidung, im September beim Bundeskongress nicht zu kandidieren, bleibe jedenfalls aufrecht.

Gewählt werden die Listenplätze entweder auf den Landesversammlungen oder dem Grünen Bundeskongress am 7. September. "Dieser Wahl muss sich jeder stellen", so Sburny. Haidlmayr könne natürlich für einen Listenplatz kandidieren. Haidlmayr hatte am Donnerstag angekündigt, nicht kandidieren zu wollen, da sie "keine Chance" habe, ein wählbares Mandat auf der Bundesliste beim Bundeskongress zu erhalten.

(APA)