Sciarrino: Orchesterwerke

Sciarrino: Orchesterwerke
Sciarrino: Orchesterwerke(c) Kairos
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Der Salzburger Sieger.

Alle Spekulationen waren falsch. Würde Riccardo Muti gewinnen? Oder der Netrebko-Ersatz Nino Machaidze? Die Salzburger Festspiele haben heuer bisher nur einen wirklich unumstrittenen Erfolg erlebt: Die Aufführung von Salvatore Sciarrinos Oper „Luci mie traditrici“. Das moderne Zauberstück gewann alle Sympathien und gilt als tatsächlich festspielreif. Wer es nicht miterleben kann, den versetzt eine CD-Neuerscheinung bei „Kairos“ in die Möglichkeit, zumindest die Musik Sciarrinos kennen zu lernen. Da heißt es den Lautstärkeregler hinaufschieben, denn der italienische Meister spielt mit leisen, fast unhörbaren Klängen, Musik, die aus der Stille geboren ist, doch ungeheure Farbenvielfalt aus einem breit gefächerten Orchester-Apparat gewinnt. Orchesterwerke von 1974 bis 2005, kundig interpretiert vom RAI Orchester unter Tito Ceccherini. Ein Abenteuer für die Ohren.

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