Olympia 2008
Die Eröffnungsfeier in Bildern
Am 8.8.2008 war es soweit: Die Olympischen Sommerspiele in Peking wurden offiziell eröffnet. Die Eröffnung war eine gigantische und perfekt inszenierte Feier. Weiter: Das war die Eröffnungsfeier
(c) Reuters (David Gray)
Vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Peking marschierten noch chinesische Truppen durch das Nationalstadion, auch "Vogelnest" genannt.
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Keine Frage, China legte am Tag der Eröffnung größten Wert auf Sicherheit. Die Spiele waren in den letzten Monaten aus verschiedenen Gründen höchst umstritten.
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Vor der eigentlichen Eröffnung fand eine Show mit Tänzern und Akrobaten statt.
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Auch Teilnehmer aus Tibet machten bei dieser Feier mit.
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19:51 Ortszeit: Chinas Präsident Hu Jintao (oben rechts) begrüßt die über 90.000 Besucher im Nationalstadion.
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Neu: Schon vor der eigentlichen Eröffnung gab es ein spektakuläres Feuerwerk.
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Mit einem menschlichen Countdown wurden die letzten Sekunden heruntergezählt.
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Und in Sachen Feuerwerk ...
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... ließ sich China natürlich nichts vormachen.
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Für das Nationalstadion wurde übrigens ein internationaler Architekturwettbewerb veranstaltet. Sieger waren die Schweizer Architekten Herzog & de Meuron, die bereits die Münchner Allianz Arena geplant haben.
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Während der Eröffnungsfeier fanden vor mehreren chinesischen Botschaften wie hier in Berlin Protestveranstaltungen gegen die Menschenrechtslage in China statt.
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Zweimal hatte sich China für die Olympischen Spiele beworden, 1993 war man an Sydney gescheitert.
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Eine große Gruppe weiß gewandeter Trommler erzeugten einen bis weit außerhalb des Stadions hörbaren dumpfen Donner.
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Unter den Gästen bei der Eröffnung waren auch US-Präsident George W. Bush mit Ehefrau Laura. Bush hatte vor der Eröffnung noch die Menschenrechtslage in China scharf kritisiert.
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Am Beginn der eigentlichen Eröffnungsshow feierte der Gastgeber sich selbst.
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Die großen Errungenschaften der chinesischen Kultur wurden in einer Pathos-triefenden Performance dargestellt.
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Fast 20.000 Schauspieler, Artisten, Sportler und Komparsen ...
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... ließ Chinas berühmtester Filmregisseur Zhang Yimou aufmarschieren.
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Und alle spielten perfekt mit, um die Feier so imposant wie möglich zu gestalten.
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Das Bild Seidenstraße: Hunderte Ruderer stellten mit gelben Rudern die Seemacht China dar, die sich vor etwa 600 Jahren aufmachte, um dem Westen Konkurrenz zu machen.
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An Seilen schwebte ein Mädchen durch das Stadion, bevor sie sich in einem angedeuteten "Vogelnest", wie das Nationalstadion genannt wird, niederließ.
Und sie war nicht die einzige, die sich in luftige Höhen erhob.
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Chinas Starpianist Lang Lang wirkte ebenfalls mit. Begleitet von einem kleinen Mädchen zeigte er an einem weißen Flügel sein Können.
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Chinas Präsident Hu Jintao genoss das Stehen im Rampenlicht. Neben ihm IOC-Präsident Jacques Rogge.
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Neon-Männer stellten das Stadion nach. Das "Vogelnest" ist schon jetzt das Wahrzeichen der Spiele 2008.
(c) Reuters (Kai Pfaffenbach)
Brasiliens Präsident "Lula" ließ sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen.
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Weiters anwesend waren Russlands Premier Putin und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy, hier kurz vor der Eröffnung zu sehen.
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Die Neon-Männer zeigten ihre Figur "Vogelnest".
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In der Historie des Gastgeberlandes durfte natürlich auch der Kampfsport nicht fehlen: Männer und Frauen zeigten verschiedene Formen chinesischer Kampfkunst.
(c) Reuters (Kai Pfaffenbach)
Hunderte in Blaulicht floureszierende Menschen formten eine Friedenstaube als Ausdruck der Hoffnung auf friedliche Spiele.
(c) Reuters (David Gray)
Eine weitere chinesische Errungenschaft: Ein Astronaut stellte den ersten Chinesen im Weltraum, Yang Liwei (2003), dar.
(c) Reuters (Kai Pfaffenbach)
An anderer Stelle wurde derweil eine riesige Weltkugel aufgebaut, 20 Kümstler wanderten auf ihr umher.
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Angesichts der Höhe waren natürlich alle mit Seilen geischert.
(c) Reuters (David Gray)
Oben auf der Weltkugel gaben Sarah Brightman und der chinesische Star Liu Huan den offiziellen Olympia-Song zum Besten.
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Titel des Songs: "You and me"
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Während des Songs wurden im Stadion Bilder von lachenden Kindern gezeigt.
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Die letzten Töne mündeten in ein gewaltiges zweites Feuerwerk.
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Und wieder zogen die Chinesen alle Register der Feuerwerkskunst.
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Auch vor dem Stadion genossen einige die beiden riesigen Feuerwerke.
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Ebenfalls im Vogelnest: Prinz Albert von Monaco mit Freundin Charlene Wittstock.
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In der Türkei gab es unterdessen einen Zwischenfall: Bei einer Protestaktion von Uiguren vor der chinesischen Botschaft setzte sich ein Demonstrant in Brand. Der Mann wurde gelöscht und in ein Krankenhaus gebracht.
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21:11 Ortszeit: In Peking beginnt der große Einmarsch der Nationen, traditionell angeführt von Griechenland, dem Heimatland der Spiele.
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Österreich folgte erst als 181. Nation : In Peking kamen die chinesischen Schriftzeichen zur Anwendung, deshalb war "Aodili" (Österreich) erst spät an der Reihe. Ursprünglich sollte Österreich an 182. Stelle einlaufen, doch Brunei war von den Spielen ausgeschlossen worden, weil auf die rechtzeitige Nennung der Sportler vergessen worden war. Im Bild: Das Team Japans
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Zum Fahnenträger Österreichs wurde Segel-Doppelolympiasieger Hans Peter Steinacher bestimmt. Im Bild: Das Team der Ukraine mit Fahnenträgerin und Schwimm-Star Jana Klochkowa
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Bemerkenswert war die gute Stimmung bei dieser olympischen Modeschau, so eine Ausgelassenheit gab es sonst eher bei den Schlussfeiern. Im Bild: Das Team von Dänemark
(c) Reuters (Mike Blake)
Der Irak konnte erst in letzter Minute seine Teilnahme an den Olympischen Spielen fixieren. Ein Appell wenige Tage vor dem Beginn ermöglichte vier irakischen Athleten (hier Ruderer Hamzah Al-Hilfi) den Olympia-Start.
(c) Reuters (Kai Pfaffenbach)
Einige Unentwegte ließen sich selbst von den 28 Grad und 85 Prozent Luftfeuchtigkeit nicht die festliche Kleidung vermiesen.
(c) Reuters (Kai Pfaffenbach)
Um 22:53 Uhr Ortszeit war es soweit: Österreichs Olympia-Team, angeführt von Hans Peter Steinacher zog in das Nationalstadion ein.
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Auch die österreichische Formation war mit den Damen außen und den Herren innen rot-weiß-rot.
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Um 23:08 Ortszeit marschierte die 204. und letzte teilnehmende Nation ein: Gastgeber China. Fahnenträger war der 2,26 Meter große Basketball-Star Yao Ming.
(c) Reuters (Kai Pfaffenbach)
Nächster Programmpunkt waren die Ansprachen von Bocog-Präsident Liu Qi und IOC-Präsident Rogge. Letzterer gratulierte China zu "einem wahrgewordenen Traum" und warnte gleichzeitig vor Doping. Rogge appellierte an die Athleten, an ihre Vorbildwirkung zu denken.
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Nach über dreieinhalb Stunden eröffnete Präsident Hu Jintao um 23:36 Ortszeit offiziell die Sommerspiele 2008.
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Traditionsgemäß wurde nun von acht verdienten Athleten die Olympische Flagge hereingetragen.
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Auf diese wurde der Olympische Eid abgelegt. Stellvertretend für die Athleten übernahm dies die Tischtennis-Spielerin Zhang Yining. Die aktuelle Eidformel lautet übrigens: "Im Namen aller Athleten verspreche ich, dass wir an den Olympischen Spielen teilnehmen und dabei die gültigen Regeln respektieren und befolgen und uns dabei einem Sport ohne Doping und ohne Drogen verpflichten, im wahren Geist der Sportlichkeit, für den Ruhm des Sports und die Ehre unserer Mannschaft."
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Den Kampfrichtereid leistete der ehemalige Turner und jetzige Turn-Wettkampfrichter Huang Liping: "Bei meiner Ehre erkläre ich, dass ich mich als Kampfrichter nur vom Geiste der sportlichen Fairness und der Würde des Sports leiten lassen werde. Ich verpflichte mich, die gezeigten Leistungen ohne Rücksicht auf die Person oder die Nation gewissenhaft zu beurteilen."
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Jedesmal eine Überraschung ist die Frage: Wie wird die Flamme zur Feuerschale transportiert? Diesmal schwebte der Turnerprinz und dreifache Goldmedaillengewinner bei Olympia, Li Ning, empor.
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Und endlich war es geschafft, nach über vier Stunden war das Olympische Feuer entflammt. Die Spiele konnten beginnen.
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