Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Österreich für ausländische Investoren attraktiv

Österreich hat sich bei einigen Standortfaktoren, die für ausländische Direktinvestoren wesentliche Entscheidungskriterien sind, in den letzten Jahren deutlich verbessert. Insbesondere bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) und der durchschnittlichen effektiven Unternehmensbesteuerung sei Österreich wettbewerbsfähiger geworden, geht aus einer aktuellen Studie hervor.

Diese Verbesserungen dürften dazu beigetragen haben, dass die ausländischen Direktinvestitionen in Österreich in den vergangenen Jahren stark zugenommen hätten, heißt es in der Studie, die das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) gemeinsam mit dem Department für Volkswirtschaft der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführt hat. So seien in den Jahren 2003 bis 2006 insgesamt 28 Mrd. Euro in multinationale Unternehmen in Österreich geflossen.

Verglichen wurden in der Studie verschiedene Standortdaten für Österreich mit einem Referenzwert, der aus den Werten für mehrere west- und osteuropäische Länder ermittelt wurde - Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Österreich, USA, Tschechien, Ungarn, Slowakei und Slowenien. Demnach hat Österreich seine Position beim effektiven durchschnittlichen Körperschaftsteuersatz deutlich verbessert und lag 2006 sogar unter dem Referenzwert. Die effektive Steuerbelastung liegt in Österreich nur noch 3 Prozentpunkte über dem Durchschnitt (18,5 Prozent) der vier berücksichtigten ostmitteleuropäischen Länder.

Bei den Ausgaben für Forschung- und Entwicklung (in Prozent des BIP) lag Österreich schon im Jahr 2003 über dem Durchschnitt und konnte sich noch verbessern. Bis 2006 stieg dieser Wert auf 2,45 Prozent im Vergleich zum Referenzwert von 1,88 Prozent. Bei den Lohnstückkosten konnte sich Österreich geringfügig verbessern.

(APA)