Wiener Börse am Nachmittag: Freundliche Tendenz

Auf höherem Niveau seitwärts präsentierte sich der Wiener Aktienmarkt am frühen Nachmittag. Telekom Austria steigt um 2,4 Prozent.

Die Wiener Börse präsentierte sich heute, Donnerstag, am Nachmittag bei unterdurchschnittlichem Volumen mit freundlicher Tendenz. Der ATX wurde um 14.15 Uhr mit 3.540,42 Punkten errechnet, das ist ein Plus von 24,97 Punkten bzw. 0,71 Prozent.

Das bisherige Tageshoch verzeichnete der ATX gegen 10.00 Uhr bei 3.565,78 Punkten, das Tagestief lag zu Sitzungsbeginn bei 3.514,11 Einheiten. Der ATX Prime notierte mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 1.673,24 Zählern. Um 14.15 Uhr notierten im prime market 21 Titel mit höheren Kursen, 29 mit tieferen und zwei unverändert. In sieben Aktien kam es bisher zu keiner Kursbildung.

Bis dato wurden im prime market 3.496.147 (Vortag: 4.941.137) Stück Aktien umgesetzt (Einfachzählung) mit einem Kurswert von rund 184,271 (224,00) Mio. Euro (Doppelzählung). Umsatzstärkstes Papier ist bisher Erste Bank mit 653.415 gehandelten Aktien, was einem Kurswert von rund 54,32 Mio. Euro entspricht.

Auf höherem Niveau seitwärts präsentierte sich der Wiener Aktienmarkt am frühen Donnerstagnachmittag. Die Umsätze blieben trotz des vorgezogenen Verfallstermins im Vorfeld des morgigen Feiertags gering. In den Fokus gerieten mehrere Analystenkommentare. Die US-Konjunkturdaten zu Inflations- und Arbeitslosenzahlen dürften für Bewegung sorgen, hieß es.

Im Verlauf arbeiteten sich Vienna Insurance Group an die Spitze des Kurszettels vor mit einem Kursaufschlag von 3,53 Prozent auf 43,72 Euro (50.386 Stück). UNIQA rückten leicht um 0,21 Prozent auf 18,87 Euro vor (4.734 Stück). Im Euro-Stoxx-600 gehörten die Versicherer hingegen zu den schwächeren Sektoren.

Die Post profitierte einem Händler zufolge von guten Quartalszahlen - die Aktien verbesserten sich um 0,74 Prozent auf 25,72 Euro (98.496 Stück). Die RCB hat in einer "First Impression" im Anschluss an die Zahlen ihre Empfehlung "Buy" bestätigt.

Telekom Austria


Unter den Schwergewichten waren Telekom Austria mit plus 2,36 Prozent auf 13,44 Euro die größten Gewinner. Die Aktien verbesserten sich um 2,36 Prozent auf 13,44 Euro (984.391 Stück). Die Aufschläge kamen gegen das schwache Sektorumfeld und eine negative Analystenstimme zustande. Morgan Stanley hat das Kursziel für die Telekom Austria von 18 auf 17,7 Euro herabgenommen, die Kaufempfehlung "Overweight" jedoch bestätigt.

voestalpine


Die voestalpine geriet nach Zahlen von ThyssenKrupp und Salzgitter in den Fokus. Vor allem der Ausblick von Thyssen habe überzeugt. Der gesamte Stahlsektor zeigte sich europaweit sehr fest. voestalpine stiegen um 1,03 Prozent auf 35,40 Euro (478.850 Stück).

Uneinheitlich tendierten die Bankaktien. Erste Group notierten um 0,84 Prozent tiefer bei 41,25 Euro (653.415 Stück). Raiffeisen International zog es am Nachmittag ebenfalls ins Minus mit 0,04 Prozent auf 80,32 Euro (124.266 Stück).

Die RCB hat das Anlagevotum für die Aktien des heimischen Strumpfherstellers Wolford von "Buy" auf "Hold" heruntergestuft. Das Kursziel wurde deutlich von 33,00 auf 23,50 Euro gesenkt. Wolford-Papiere reduzierten sich um 0,64 Prozent auf 20,28 Euro (1.750 Stück).

Zur Immofinanz kam die Bestätigung der "Hold"-Anlageempfehlung durch die RCB-Experten. Immofinanz-Papiere verbesserten sich um 0,16 Prozent auf 6,28 Euro (350.756 Stück). Zumtobel notierten um 3,29 Prozent tiefer bei 11.18 Euro (161.643 Stück). UBS hat das Kursziel für die Aktien von 16 auf 13 Euro reduziert.

(APA)

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