Letzte Woche für Unterstützungserklärungen

APA (Archiv/Boehm)

Mehrere Kleinlisten zeigen sich optimistisch, die notwendigen Unterstüzungserklärungen für den Antritt bei den Wahlen zu schaffen.

Das Sammeln von Unterstützungserklärungen für einen Antritt bei der Nationalratswahl geht am Montag in die letzte Woche. Nach wie vor zeigen sich die meisten Kleinlisten "sehr optimistisch" oder beteuern, dass er sehr gut laufe. Probleme gibt es nur, was einzelne Bundesländer betrifft. So klagt etwa Fritz Dinkhauser über bürokratische Hürden in Wien.

Stimmen die Angaben, ist der ÖVP-Rebell beim Stimmensammeln überholt worden: Von der Monarchistenpartei. Bereits 1.430 Unterstützungserklärungen hat Dinkhauser bundesweit gesammelt. Die "Schwarz-Gelbe Allianz" (SGA) der Monarchisten will allerdings schon 1.500 haben. Die notwendige Minimumanzahl könne man allerdings noch in keinem Bundesland vorweisen, sagte Sprecher Alexander Simec gegenüber der APA. Er verwies auf Hindernisse in den Ämtern Wiens.

"Ochsentour"

Von einer "Ochsentour" sprach Dinkhauser. Im Burgenland, Vorarlberg und Tirol habe sein Liste die notwendige Anzahl an Unterstützungen allerdings schon erreicht. Besonders schwieriges Terrain sei die Bundeshauptstadt, wo die Ämter bürokratische Hürden in den Weg legen würden, beklagte auch er.

Das Liberale Forum hat nach Wien nun auch in Kärnten volle Unterstützung. Am Donnerstag reichte man bei der dortigen Landeswahlbehörde als erste wahlwerbende Partei die Kandidatenliste ein. Mit rund 350 Unterstützungserklärungen erreichte man fast das Doppelte der benötigten Anzahl von 200 Unterschriften. Spitzenkandidat des LIF in Kärnten ist der bekannte Anwalt Rudi Vouk.

"Gut unterwegs" ist man bei der KPÖ, wie Sprecherin Christiane Maringer gegenüber der APA erklärte. Wien, Burgenland, Vorarlberg, Tirol und Steiermark seien bereits komplett. Optimismus herrscht auch bei der "Linke", die nach Wien auch bald in Salzburg mit dem Sammeln fertig sein will. Drei Bundesländer abgehakt haben die "Christen". "Rettet Österreich" hat in Wien und Niederösterreich fast fertiggesammelt. Der Schauspieler Karlheinz Hackl klagt indes ebenfalls über bürokratische Hürden.