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Deutschland: Kleinflugzeug in Stromleitung hängengeblieben

Die Feuerwehr musste anrücken, um die Insassen zu retten.
(c) EPA

Eine Propeller-Maschine mit zwei Insassen an Bord ist am Sonntag in einer Hochspannungs-Leitung bei Durach hängen geblieben. Die Insassen hingen zwei Stunden lang kopfüber in ihren Gurten.

In einer dramatischen Rettungsaktion ist am Sonntag ein Ehepaar aus einem in einer Hochspannungsleitung hängenden Sportflugzeug befreit worden. Die einmotorige Propellermaschine war beim Landeanflug auf den Flugplatz Durach (Landkreis Oberallgäu) in der Leitung hängengeblieben. Mehr als zwei Stunden hingen der Pilot und seine Frau kopfüber in ihren Gurten in rund 20 Metern Höhe.

Sie wurden schließlich erst nach knapp drei Stunden mit einer hydraulischen Hebebühne von Bergführern der Polizei und Höhenrettern der Feuerwehr gerettet. Die beiden aus dem Allgäu stammenden Eheleute wurden nicht verletzt, aber vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Das Flugzeug wurde mit einem 130 Tonnen schweren Autokran aus der Hochspannungsleitung gehoben. Das Elektrizitätswerk hatte den Strom zuvor abgeschaltet. Zwei Masten wurden bei dem Unglück beschädigt. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

(Ag.)