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Fußball: ManCity wird von Dubaier Unternehmen übernommen

Thaksin Shinawatra
AP (Apichart Weerawong)
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185 Millionen Euro soll die "Abu Dhabi United Group for Development and Investment" einem Zeitungsbericht zufolge für den englischen Fußball-Traditionsvereins Manchester City zahlen.

Die "Abu Dhabi United Group for Development and Investment" aus den Vereinigten Arabischen Emiraten hat den englischen Fußball-Traditionsvereins Manchester City um 185 Mio. Euro gekauft. Das berichteten die Zeitungen "Arabian Business Magazine" und "Manchester Evening News" am Montag. Demnach sollen Club-Eigentümer Thaksin und das Investmentunternehmen den Deal am Sonntag perfekt gemacht haben.

Das "Arabian Business Magazine" zitierte Vorstandsmitglied Sulaiman al-Fahim: "Unser Ziel ist sehr einfach - Manchester City zum größten Club in der Premier League zu machen." Zunächst will man in der laufenden Saison Platz vier belegen. Der Verein selbst bestätigte Montagmittag auf seiner Homepage, dass man eine Vereinbarung getroffen habe. Nun habe man "eine Phase der sorgfältigen Prüfung für alle Parteien, inklusive der FA Premier League, erreicht".

Al-Fahim wollte keine Summen für den Deal nennen und meinte: "Die Premier League ist die beste Liga der Welt und unsere Vorstellung ist, dass sich Abu Dhabi als sportliche und kulturelle Drehscheibe positioniert." Er erklärte, dass man noch vor dem Ende der Transferzeit am Montagabend einige neue Spieler zum Verein holen wolle, und meinte: "Wir wollen heuer unter die Top vier und werden alles kaufen, was dazu gebraucht wird."

Fahim, Geschäftsführer der lokalen Immobilien-Firma "Hydra Properties", baut bereits gemeinsam mit Inter Mailand eine Fußball-Akademie. Er und mit ihm die neuen Eigentümer planen, Umfeld und Know-how von ManCity für die Entwicklung lokaler Spieler aus den VAE zu nützen. Ex-Inhaber Thaksin soll dem Vereinsvorstand als Ehrenmitglied erhalten bleiben.

(APA)