Finanzmarktaufsicht geht AUA-Kurssprüngen nach

Die Aktie der AUA legte mehr Höhenmeter zurück als die Flugzeuge
Die Aktie der AUA legte mehr Höhenmeter zurück als die FlugzeugeAP (Hans Punz)
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Der Kurs der AUA-Aktie schwankte in den vergangenen Tagen um bis zu 20 Prozent, seit Mitte Juli verdreifachte er sich sogar. Das ließ bei der FMA die Alarmglocken schrillen.

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) geht den starken Kursausschlägen bei der AUA (Austrian Airlines) von heute, Donnerstag, nach. "Routinemäßig", wie ein Sprecher hinzufügte. Denn "grundsätzlich schaut man sich Kursbewegungen rund um besondere Ereignisse an". Konkrete Verdachtsmomente auf Marktmanipulationen oder gar Insiderhandel gibt es aber nicht.

Mehr als nur volatil

Nach einem Schlusskurs von 7,10 Euro am Mittwoch Abend war die Aktie, deren Kurs sich seit Mitte Juli bis gestern Abend verdreifacht hatte, heute, Donnerstag früh noch weiter auf 7,25 Euro angestiegen.

Kurz nach 11 Uhr fiel die Aktie binnen Minuten von 7,12 auf 5,65 Euro (Tagestief). Nach einem zwischenzeitigen Absturz um mehr als 20 Prozent lag der Titel dann gegen 15.35 Uhr bei 6,43 Euro. Damit lag sie am Nachmittag um 9,44 Prozent tiefer als am Mittwoch. Die AUA hat bis dato keine Erklärung für die Kursturbulenzen.

Automatischer Alarm ausgelöst

Überall wo über dem Durchschnitt liegende Entwicklungen Fragen aufwerfen, will die Finanzmarktaufsicht Erklärungen haben. In der Börse- und Wertpapieraufsicht gibt es einen Automatismus, wonach bei allen auffälligen Kurs- bzw. Umsatzentwicklungen die Alarmglocken anschlagen.

(APA)

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