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Olympia: Doping-Gerücht lässt Soeder auf Bronze hoffen

Christiane Soeder - Olympische Spiele 2008
GEPA pictures (Wolfgang Grebien)
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Sollten sich die Doping-Gerüchte um eine Medaillen-Gewinnerin beim Rad-Straßenrennen von Peking bestätigen, könnte die Österreicherin Christiane Soeder nachträglich in die Medaillenränge rutschen.

Doping-Gerüchten zufolge darf die im olympischen Rad-Straßenrennen viertplatzierte Österreicherin Christiane Soeder eine kleine Hoffnung auf die nachträgliche Zuerkennung der Bronze-Medaille haben. Eine Medaillengewinnerin soll demnach laut Informationen aus dem eigenen Team bei einem vor den Spielen ausgetragenen Rennen gedopt gewesen sein.

Sollte diese ursprünglich im ORF-Kurzsport ohne Namensnennung der Athletin berichtete Meldung bestätigt werden, würden alle nach diesem Wettkampf von der betroffenen Athletin erzielten Ergebnisse gestrichen werden, also auch die Medaillen-Leistung von Peking. In diesem Fall würde Soeder auf Rang drei aufrücken und Österreichs Bilanz bei diesen 29. Sommerspielen dann auf einer Silber- und drei Bronze-Medaillen lauten.

Rudi Massak wird in seiner Funktion als Generalsekretär des Österreichischen Radsport-Verbandes (ÖRV) eine kurze schriftliche Anfrage an den Internationalen Verband UCI schicken. Der Funktionär bremst aber zu große Erwartungen der österreichischen Rad-Fans. "Wir haben in diesem Fall keine offizielle Parteistellung." Soeder-Manager Michael Buchleitner meinte gegenüber der APA - Austria Presse Agentur, einmal abwarten zu wollen.

Die Britin Nicole Cooke hatte im August das olympische Rad-Straßenrennen der Damen vor Emma Johansson aus Schweden und der Italienerin Tatiana Guderzo gewonnen.

(APA)