Festspiele, daheim.
„Presse“-Abonnenten kommen derzeit besonders bevorzugt in den Genuss, historische Theater-Aufführungen der Salzburger Festspiele daheim noch einmal Revue passieren zu lassen. Vom Livemitschnitt der sagenumwobenen Uraufführung von Thomas Bernhards zweitem Theaterstück, „Der Ignorant und der Wahnsinnige“, mit Bruno Ganz anno 1972 bis zu Jürgen Flimms Inszenierung von Hofmannsthals „Der Schwierige“, 1991, spann sich der Repertoirebogen. Ob Otto Schenk und Helmuth Lohner in Nestroys „Talisman“ oder Klaus Maria Brandauer an der Seite von Marianne Nentwich und Sylia Manas in Johannes Schaafs poetischer Inszenierung von Büchners „Leonce und Lena“, die Bandbreite der Salzburger Dramaturgie, so lernt man angesichts der spannenden Arthaus-Reihe, war enorm.
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