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Paralympics: Drittes Gold für Österreich

(c) Anton Holzer
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Der Wiener Wolfgang Schattauer deklassiert im Handbike-Zeitfahren der Klasse HCA die Konkurrenz. Der 49-Jährige distanziert den Zweitplatzierten um fast eine Minute.

Zum dritten Mal hat bei den 13. Paralympics in Peking ein Behindertensportler aus Österreich eine Goldmedaille gewonnen. Der Handbiker Wolfgang Schattauer deklassierte am Freitag im Handbike-Zeitfahren der Klasse HCA die Konkurrenz. Der 49-jährige Wiener fuhr die 12,7 Kilometer lange Strecke in 29:57,77 Minuten und distanzierte den Zweitplatzierten um fast eine Minute.

Österreichs Fahnenträger bei der Eröffnung, Christoph Etzelsdorfer, der vor vier Jahren in Athen Gold geholt hatte, erwischte einen schlechten Tag und wurde Sechster. Bereits in der Früh hatte Elmar Sternath technische Probleme mit seinem Handbike und belegte in der Klasse HCC Rang neun. Manfred Putz wurde in der Klasse HCB Fünfter. Am Nachmittag könnten bei den Zeitfahrbewerben noch weitere Medaille für Österreich folgen.

Wolfgang Schattauer, der vor seinem Unfall als Triathlet fünf Mal den Ironman von Hawaii erfolgreich beendet hatte, musste vor vier Jahren bei den Paralympics in Athen im Zeitfahren mit dem undankbaren vierten Platz vorlieb nehmen. "Es ist der Lohn für viele lange Trainingsjahre. Ich bin von Anfang an sehr gut drauf gewesen und habe, nachdem ich die Athleten vor mir überholt habe, gespürt, dass ich Großes leisten kann", so Schattauer.

Mit 4 Medaillen (3 Gold, 1 Silber) liegt Österreich auf Platz 21 des Medaillenspiegels.

(APA/Red.)