Wiener Börse am Nachmittag: ATX fast unverändert

Die Nachrichtenlage von Unternehmensseite bezeichnete ein Händler als "völlig flau". Richtungsweisend sei der internationalen Trend. Vor allem der "Rebound" der Energieaktien ziehe die Märkte nach oben. Die Kursbewegungen sind "ordergetrieben" da keine fundamentalen Nachrichten vorliegen, sagte der Marktteilnehmer weiter.

In Wien sticht die Verbund-Aktie mit plus 4,94 Prozent auf 44,17 Euro (144.727 Stück) hervor. "Die Aktie hat zuletzt auch stark gelitten", bemerkte ein Händler. Der heimische Versorger wurde zudem von den Analysten der Capital Bank von "Hold" auf "Buy" heraufgestuft.

OMV verbesserten sich um 1,83 Prozent auf 39,02 Dollar (242.443 Stück). Bereits am Donnerstag zogen die Papiere um mehr als vier Prozent an. Intercell legten ohne bekannten Nachrichten um 3,16 Prozent auf 28,75 Dollar zu (241.360 Stück).

Nach den satten Vortagesverlusten bewegten sich die Bankenwerte in verschiedene Richtungen. Raiffeisen International erholten sich um 1,03 Prozent auf 67,50 Euro (356.991 Stück) und Erste Group mussten ein Minus von 0,15 Prozent auf 38,85 Euro (770.792 Stück) hinnehmen.

Die Immoeast-Papiere gaben um 1,69 Prozent auf 4,06 Euro nach und markierten damit ein neues Allzeittief (897.378 Stück). Die Analysten von Morgan Stanley haben das Kursziel für die Immobiliengesellschaft von 6,20 auf 3,00 Euro halbiert und das Anlagevotum "underweight" bestätigt.

Eine negative Analysteneinschätzung wurde auch zu Telekom Austria bekannt. Sal. Oppenheim stufte die Telekom Austria-Aktie von "Buy" auf "Neutral" zurück. Die Papiere des Telekomunternehmens sanken um 1,71 Prozent auf 14,33 Euro (937.935 Stück).

(APA)

Lesen Sie mehr zu diesen Themen:


Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.