Finanzwerte stürzen weiter ab, Investoren flüchten sich in Anlagen wie Gold. Die beiden letzten Investmentbanken - Goldman Sachs und Morgan Stanley - geraten in den Abwärtssog.
Angesichts weiterer spektakulärer Umwälzungen in der Finanzbranche sind die US-Börsen zur Wochenmitte erneut massiv auf Talfahrt gegangen. Der Ausverkauf bei Finanzwerten beschleunigte sich teils drastisch. Investoren flüchteten in vermeintlich sichere Anlagen wie Gold, andere Edelmetalle und festverzinsliche Anlagen.
Das historische Eingreifen der US-Notenbank beim angeschlagenen US-Versicherungsriesen AIG konnte den Anlegern die Ängste nicht nehmen. Nun geraten auch die zwei letzten unabhängigen US-Investmentbanken Goldman Sachs und Morgan Stanley immer tiefer in den Abwärtssog an der Börse.
Der Dow-Jones-Index verlor nach vorläufigen Schlussangaben 4,06 Prozent auf 10 609,66 Punkte. Der S&P-500-Index brach um 4,71 Prozent auf 1156,39 Punkte ein. Der NASDAQ-Index stürzte am stärksten ab mit einem Minus von 4,94 Prozent auf 2098,85 Punkte.
Die Rentenmärkte tendierten klar fester. Der Euro notierte spürbar höher bei 1,4345 Dollar nach 1,4143 Dollar am Vortag.
(APA)