Vertrauen in Goldman wächst durch Buffett-Einstieg

Warren Buffett
Warren BuffettAP (Nati Harnik)
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Anleger investieren wieder in Goldman Sachs: "Alle folgen einfach nur Gott - Warren Buffett zeigt den Weg". Der Einstieg des Milliardärs lässt die Aktien von Goldman um bis zu 20 Prozent steigen.

Goldman Sachs hat mit dem Einstieg des Multimilliardärs Warren Buffett für fünf Milliarden Dollar (3,39 Mrd. Euro) das Vertrauen vieler Anleger zurückgewonnen. Diese schöpften Mut und investierten am Mittwoch weltweit wieder in schwer gebeutelte Finanzwerte, nachdem in den vergangenen Tagen die Zweifel an dem milliardenschweren US-Rettungspaket für die Finanzbranche überwogen hatten.

"Warren Buffett zeigt den Weg"

"Das ist ein vergoldeter Vertrauensbeweis", sagte Michael Holland von Holland & Co in New York zum Einstieg von Buffett bei Goldman. "Besser geht es nicht." Auch Analysten in Japan äußerten sich euphorisch. "Alle folgen einfach nur Gott - Warren Buffett zeigt den Weg", sagte Francis Lun von Fulbright Securities in Hongkong.

Zehn Prozent Dividende

Wie Goldman am Dienstagabend nach US-Börsenschluss mitteilte, investiert Buffett über seine Berkshire Hathaway-Holdinggesellschaft fünf Milliarden Dollar in die frühere Investmentbank. Dafür erhält Berkshire Vorzugsaktien mit unbegrenzter Laufzeit. Die Papiere haben eine Dividende von zehn Prozent. Zudem wurden Optionen für den Kauf von 43,5 Mio. Stammaktien im Wert von weiteren fünf Milliarden Dollar ausgehandelt. Diese Optionen können innerhalb von fünf Jahren ausgeübt werden und entsprechen ungefähr neun Prozent an Goldman.

Goldman hat "das intellektuelle Kapital"

Buffett bezeichnete Goldman als außergewöhnliches Institut. Es verfüge über ein bewährtes und scharfsinniges Management-Team und das intellektuelle und finanzielle Kapital, um seine Erfolgsgeschichte einer überdurchschnittlichen Kursentwicklung fortzusetzen. In New York schnellten die Goldman-Aktien nach dem Einstieg Buffetts nachbörslich um mehr als acht Prozent in die Höhe, in Frankfurt am Mittwoch sogar um über 20 Prozent.

Anfang der Woche hatten Goldman Sachs und Morgan Stanley ihr Geschäftsmodell über Bord geworfen und ihre Wandlung in gewöhnliche Geschäftsbanken bekanntgegeben.

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