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''Das ist schlimmer als 1999''

02.01.2017 um 20:27
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Das Liberale Forum lud am Badeschiff am Wiener Donaukanal zu seiner Wahlparty. Hier sollte der Wiedereinzug ins Parlament gefeiert werden.Bilder und Text von PETER HUBER
Das Liberale Forum lud am Badeschiff am Wiener Donaukanal zu seiner Wahlparty. Hier sollte der Wiedereinzug ins Parlament gefeiert werden.Bilder und Text von PETER HUBER
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Mit Fairness wollte das Team rund um LIF-Chefin Heide Schmidt punkten.
Mit Fairness wollte das Team rund um LIF-Chefin Heide Schmidt punkten.
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Fazit bis 16:30 Uhr am Wahltag: Wenige LIF-Anhänger, aber zahlreiche Journalisten bevölkerten das Badeschiff. Die Stimmung war eher gedämpft.Es hieß: Warten auf die Spitzenkandidaten.
Fazit bis 16:30 Uhr am Wahltag: Wenige LIF-Anhänger, aber zahlreiche Journalisten bevölkerten das Badeschiff. Die Stimmung war eher gedämpft.Es hieß: Warten auf die Spitzenkandidaten.
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Nicht alle waren aus politischen Gründen hier.An Deck des Badeschiffes war eine Gruppe britischer Touristen zu finden. Die Briten ignorierten die auf den Tischen verteilten Partei-Folder, genoßen das schöne Wetter und tranken Bier.
Nicht alle waren aus politischen Gründen hier.An Deck des Badeschiffes war eine Gruppe britischer Touristen zu finden. Die Briten ignorierten die auf den Tischen verteilten Partei-Folder, genoßen das schöne Wetter und tranken Bier.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Als erster prominenter Parteivertreter traf der ehemalige Bundessprecher Alexander Zach um 17:45 Uhr auf der Wahlparty ein.Rasch war er von den Journalisten umringt.
Als erster prominenter Parteivertreter traf der ehemalige Bundessprecher Alexander Zach um 17:45 Uhr auf der Wahlparty ein.Rasch war er von den Journalisten umringt.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Zach sprach bereits von einem "dramatischen" Ergebnis. Er verwies auf den deutlichen "Rechtsruck", der durch das Land gegangen sei. Zumindest privat hatte er eine erfreuliche Nachricht: Er wurde am Samstag Vater eines Buben.
Zach sprach bereits von einem "dramatischen" Ergebnis. Er verwies auf den deutlichen "Rechtsruck", der durch das Land gegangen sei. Zumindest privat hatte er eine erfreuliche Nachricht: Er wurde am Samstag Vater eines Buben.
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Noch vor Bekanntwerden der ersten ORF-Hochrechnung war die Stimmung getrübt. Parteiintern war man über das schlechte Abschneiden der Partei bereits informiert.
Noch vor Bekanntwerden der ersten ORF-Hochrechnung war die Stimmung getrübt. Parteiintern war man über das schlechte Abschneiden der Partei bereits informiert.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Emotional reagierte LIF-Europasprecherin Karin Resetarits: "Es ist eine Katastrophe", sagte sie wiederholt Interviewpartnern."Politik ist so etwas Schmerzhaftes und Enttäuschendes", so Resetarits.
Emotional reagierte LIF-Europasprecherin Karin Resetarits: "Es ist eine Katastrophe", sagte sie wiederholt Interviewpartnern."Politik ist so etwas Schmerzhaftes und Enttäuschendes", so Resetarits.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
"Fairness zählt nichts, es zählt Neid", sagte die sichtlich enttäuschte LIF-Politikerin.Sie warnte vor den erstarkten rechten Parteien in Österreich: "Das ist schlimmer als 1999 und da war es schon schlimm".
"Fairness zählt nichts, es zählt Neid", sagte die sichtlich enttäuschte LIF-Politikerin.Sie warnte vor den erstarkten rechten Parteien in Österreich: "Das ist schlimmer als 1999 und da war es schon schlimm".
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
"Wir sind ja schon fast wie Serbien", zog Resetarits den Vergleich."Wir haben zu wenig auf Emotionen gesetzt", meinte sie resigniert.
"Wir sind ja schon fast wie Serbien", zog Resetarits den Vergleich."Wir haben zu wenig auf Emotionen gesetzt", meinte sie resigniert.
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Kurz vor 17 Uhr erfolgte eine kurze Schaltung des ORF auf das Badeschiff.
Kurz vor 17 Uhr erfolgte eine kurze Schaltung des ORF auf das Badeschiff.
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Für die Kameras brauste lauter Applaus auf - auch wenn niemandem zum Jubeln zu Mute war.
Für die Kameras brauste lauter Applaus auf - auch wenn niemandem zum Jubeln zu Mute war.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Um 17 Uhr wurde dann die erste Hochrechnung des ORF verkündet.Das klare Minus der ÖVP erntete Applaus, das starke Abschneiden der FPÖ wurde mit vereinzelten "Pfui"-Rufen quittiert.
Um 17 Uhr wurde dann die erste Hochrechnung des ORF verkündet.Das klare Minus der ÖVP erntete Applaus, das starke Abschneiden der FPÖ wurde mit vereinzelten "Pfui"-Rufen quittiert.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Fassungslosigkeit über das enttäuschende Abschneiden der eigenen Partei. Ein Raunen ging durch die Menge.Nur 1,9 Prozent der Wähler gaben den Liberalen ihr Vertrauen - damit scheiterte die Mission Parlamentseinzug deutlich. Vier Prozent wären nötig gewesen.
Fassungslosigkeit über das enttäuschende Abschneiden der eigenen Partei. Ein Raunen ging durch die Menge.Nur 1,9 Prozent der Wähler gaben den Liberalen ihr Vertrauen - damit scheiterte die Mission Parlamentseinzug deutlich. Vier Prozent wären nötig gewesen.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Der ehemalige Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager kritisierte die Grünen:"Es war ein Fehler der Grünen auf uns einzuschlagen. Eine Chance für diese Republik ist untergegangen", sagte der Mitbegründer des LIF, der sich aus dem aktuellen Wahlkampf aber heraushielt.
Der ehemalige Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager kritisierte die Grünen:"Es war ein Fehler der Grünen auf uns einzuschlagen. Eine Chance für diese Republik ist untergegangen", sagte der Mitbegründer des LIF, der sich aus dem aktuellen Wahlkampf aber heraushielt.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Kurz nach 17 Uhr traf LIF-Chefin Heide Schmidt bei der Wahlparty des Liberalen Forums am Badeschiff ein.Schmidt wirkte trotz des wenig erfreulichen Wahlergebnisses gut gelaunt.
Kurz nach 17 Uhr traf LIF-Chefin Heide Schmidt bei der Wahlparty des Liberalen Forums am Badeschiff ein.Schmidt wirkte trotz des wenig erfreulichen Wahlergebnisses gut gelaunt.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Frenetischer, langandauernder Applaus brandete auf, als sie in Begleitung von Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner erschien.
Frenetischer, langandauernder Applaus brandete auf, als sie in Begleitung von Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner erschien.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Vor allem die deutlichen Stimmengewinne von FPÖ und BZÖ gaben ihr zu denken:"Ich fürchte, dass uns in Österreich unangenehme Zeiten bevorstehen".
Vor allem die deutlichen Stimmengewinne von FPÖ und BZÖ gaben ihr zu denken:"Ich fürchte, dass uns in Österreich unangenehme Zeiten bevorstehen".
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Schmidt ließ vorerst offen, ob sie in der Politik bleiben werde:"Wir haben ein gutes Angebot gemacht und es wurde nicht angenommen. Da muss man natürlich Konsequenzen ziehen".
Schmidt ließ vorerst offen, ob sie in der Politik bleiben werde:"Wir haben ein gutes Angebot gemacht und es wurde nicht angenommen. Da muss man natürlich Konsequenzen ziehen".
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
LIF-Wirtschaftssprecher Hans Peter Haselsteiner schlug in dieselbe Kerbe wie Frischenschlager: "Die Grünen haben versucht ihr Süppchen zu kochen", spielte er auf die Affäre Zach an.Haselsteiner bezeichnete es als ausgleichende Gerechtigkeit, dass auch die Grünen nicht profitieren konnten.
LIF-Wirtschaftssprecher Hans Peter Haselsteiner schlug in dieselbe Kerbe wie Frischenschlager: "Die Grünen haben versucht ihr Süppchen zu kochen", spielte er auf die Affäre Zach an.Haselsteiner bezeichnete es als ausgleichende Gerechtigkeit, dass auch die Grünen nicht profitieren konnten.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
"Ich kann wenig Optimismus entwickeln, dass diese Wahl gut für das Land war", zog Haselsteiner ein erstes Resumee."Das Liberale Forum in dieser Forum wird es nicht mehr geben", schloss er.
"Ich kann wenig Optimismus entwickeln, dass diese Wahl gut für das Land war", zog Haselsteiner ein erstes Resumee."Das Liberale Forum in dieser Forum wird es nicht mehr geben", schloss er.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)
Die Wahl des Ortes der Wahlparty schien jedenfalls Symbolkraft zu haben: Das Liberale Forum ging bei den Nationalratswahlen 2008 politisch baden.
Die Wahl des Ortes der Wahlparty schien jedenfalls Symbolkraft zu haben: Das Liberale Forum ging bei den Nationalratswahlen 2008 politisch baden.
(c) DiePresse.com (Peter Huber)

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