Neue Projekte. Vorsorgeobjekte, geförderte Mietwohnungen, generationenübergreifende Anlagen oder Residenzen im Speckgürtel.
Wettbewerbe, Spatenstiche und Verkaufstermine: Im Wohnungsbau in und um Wien vergeht kaum eine Woche, ohne dass ein neues Projekt auf den Markt kommt. Und diese richten sich an die unterschiedlichsten Zielgruppen, vom gediegen Eigentum im Grünen bis zum leistbaren, generationenübergreifenden Wohnen in der Stadt reichen die Angebote. Ein Streifzug.
Smartes – in der Planung
Noch in der Planungsphase befindet sich das Bauvorhaben, das der Wohnfonds Wien für die Preyerschen Höfe in der Absberggasse in Favoriten ausgeschrieben hat. Das Bauträgerverfahren konnte jüngst das Österreichische Siedlungswerk gemeinsam mit dem Architekturbüro Albert Wimmer, den BWM Architekten und der sk Stadtplanung für sich entscheiden. Unter dem Motto „Smart und more – Hindernisse überwinden“ haben es sich die Sieger nun zur Aufgabe gemacht, hier bis 2017 nicht nur 210 neue Wohnungen zu realisieren, sondern auch Raum für eine generationsübergreifende Kommunikation und Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu schaffen. Dafür sorgen zehn Wohnungen, die barrierefrei gebaut und von einem in der Anlage ansässigen Mitarbeiter von Care Ring betreut werden. Leistbaren Wohnraum für die unterschiedlichen Zielgruppen sollen darüber hinaus die 117 geförderten Mietwohnungen bringen, die genau wie alle anderen Einheiten jeweils eine private Freifläche – Loggia, Terrasse oder Balkon – haben werden. Und auch bei der Gestaltung der gemeinsamen Freiflächen haben die künftigen Mieter ein Mitspracherecht: Im Rahmen eines Partizipationsprozesses soll gemeinsam entschieden werden, wozu die Gartenflächen im Hof und die Gemeinschaftsdachterrassen letztendlich verwendet werden. Infos unter oesw.at, Vormerkungen sind per E-Mail oder unter Telefon 01/401 57 DW 130-136 möglich.
Vorsorgendes – in Bau
Für 39 Vorsorgewohnungen in der Meidlinger Kollmayergasse hat Anfang Oktober mit dem Spatenstich bereits die Bauphase begonnen. Hier errichtet die Raiffeisen Vorsorgewohnungserrichtungs GmbH (RVW) bis zum Sommer 2016 die in diesem Segment so beliebten Zweizimmerwohnungen in Größen zwischen 48 und 61 Quadratmetern. Klassisch für eine Vorsorgewohnung, die an unterschiedliche Zielgruppen vermietbar sein soll, ist auch die Lage mit entsprechender Infrastruktur wie U-Bahn-Anbindungen, nahegelegenen Schulen oder Ärzten. Ungewöhnlich ist bei einem solchen Projekt das Gewicht, das den Freiflächen zugesprochen wird. „Hier hat jede Wohnung einen Balkon“, betont RVW-Geschäftsführerin Marion Weinberger – ein Bedürfnis der heutigen urbanen Mieter, für dessen Erfüllung bewusst auf die vollständige Ausnutzung der verbaubaren Fläche verzichtet wurde. Infos über die Wohnungen finden sich unter www.rvw.at.
Grünes – im Verkauf
In Mödling hat kürzlich der Verkauf für die ersten 29 Residenzen im „Gartenpark am kleinen Anninger“ begonnen. Auf einem Areal von rund 13.000 Quadratmetern entstehen hier sieben Baukörper, die jeweils neun bis zwölf hochwertige Eigentumswohnungen in Größenordnungen zwischen 50 und gut 150 Quadratmeter beherbergen sollen. Die jetzt in der Vermarktung befindlichen Wohnungen haben alle einen Waldblick, die Hanglange der Häuser und die angrenzenden 8000 Quadratmeter Wiesen- und Waldflächen dürften aber auch bei den später bezugsfertigen Wohnungen für einen ungetrübten Blick sorgen. Das Miteinander der Altersgruppen steht auch in dieser Anlage im Mittelpunkt, mit einem Generationenpark wollen die Projektentwickler IES Immobilien und die Architektengruppe BEHF Platz für gemeinsame Aktivitäten aller Altersgruppen schaffen. Für diese stehen auch ein Pool- und ein Wellnessbereich zur Verfügung, außerdem ist ein Conciergeservice geplant. Die Fertigstellung ist für Anfang 2016 avisiert, Infos unter gartenpark-anninger.at. (sma)