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Österreicher des Jahres

Zum Nationalfeiertag präsentieren wir die Österreicher des Jahres und dazu gleich die nächste Generation. Ein gutes Service, oder?

Beim elften Mal kann man schon, ohne rot zu werden, von einer Tradition sprechen, einer schönen und oft auch berührenden noch dazu. Zum Nationalfeiertag zeichnet „Die Presse“ Menschen aus, die Besonderes leisten, die „Österreicher des Jahres“. Heuer fand die Veranstaltung in den renovierten Wiener Sofiensälen statt. Wirklich schön dort. Vielleicht haben Sie die Gala am Samstagabend im ORF gesehen, dem wir übrigens ebenso wie den anderen Sponsoren (Österreichischen Lotterien, Forschungsförderungsgesellschaft, Wirtschaftskammer, Familienministerium) herzlich danken. Jedenfalls ging es danach noch ein paar Stündchen munter an den Bars zu ebener Erd' und im zweiten Stock weiter. Einziges Manko, das sei schon kritisch angemerkt: Den Chefredakteur konnte man heuer nicht shaken sehen. Rainer Nowak parlierte zwar auf, vor und hinter der Bühne gewohnt locker, aber er fand die Tanzfläche nicht. Wer gewonnen hat, lesen Sie auf Seite 15. Köksal Baltaci ist nüchtern geblieben und hat alles aufgeschrieben.

Und weil Nationalfeiertag ist, haben wir in dieser Ausgabe quer durch das Blatt, markiert durch das Logo „insideAUT“, junge Österreicher vor den Vorhang gebeten, von denen wir glauben, dass sie das Land verändern könnten. Nachwuchspolitiker sind darunter, ebenso Unternehmer, Sporttalente, eine Forscherin, ein Cellist oder der 19-jährige Felix Ohswald, der bereits ein abgeschlossenes Mathematikstudium vorzuweisen hat. Er ist auch auf Seite 1 zu sehen. Die Aufnahme war übrigens nicht leicht zu koordinieren. Großer Dank gilt den vier Cover-Jung-Österreichern, unserem Organisationsgenie Claudia Schreiner, unserem Fotokünstler Clemens Fabry und dem Kongresszentrum Hofburg Vienna, das uns die Geheime Ratsstube für das Shooting geöffnet hat. Angenehmen Sonnfeiertag heute!

christian.ultsch@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 26.10.2014)