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VW kündigt angeblich bis zu 25.000 Leiharbeiter

Volkswagen-Werk
(c) AP (Joerg Sarbach)
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Einem Bericht der "FAZ" zufolge kürzt Europas größter Autobauer die Produktion. Der Konzern dementiert das allerdings.

Der Volkswagen-Konzern muss einem Pressebericht zufolge wegen der Finanzkrise und der Konjunkturflaute tausende Leiharbeiter entlassen und die Produktion kürzen. Europas größter Autobauer VW wolle sich von einem Großteil seiner 25.000 Leiharbeiter oder sogar allen Leiharbeitern trennen, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagsausgabe).

"Wir kommen um harte Einschnitte nicht herum", sagte Vorstandschef Martin Winterkorn demnach vor 500 Führungskräften in Wolfsburg. "Wenn Kosten steigen und Erträge wegbrechen, ist eines klar: Jetzt ist noch mehr Disziplin bei Investitionen und laufenden Kosten gefragt."

Der Vorstand prüfe derzeit genau, welche Projekte wirklich notwendig seien. "Struktur- oder Kapazitätsinvestitionen stellen wir zunächst zurück", sagte Winterkorn dem Bericht zufolge. Er zeigte sich besorgt über die Heftigkeit des Konjunkturabschwungs: "So schlecht und unsicher waren die Aussichten schon lange nicht mehr."

Die externen Rahmenbedingungen, die Marktentwicklung und die Finanzmarktkrise bildeten eine gefährliche Mischung. 2009 werde ein sehr schwieriges Jahr für die Automobilindustrie und für den Volkswagen-Konzern.

VW dementiert

VW dementierte am Donnerstag die angeblichen Entlassungs-Pläne: "Es gibt keinen strikten Plan" , hieß es aus dem Konzern. Zudem gehe es in dem Bericht der "FAZ" um eine Dimension von Leiharbeitern, die der Konzern in Deutschland gar nicht habe. Natürlich würde aber immer geprüft, ob Verträge mit Leiharbeitern gelöst werden müssten.

(Ag.)