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H.C. Artmann-Preis geht an Oswald Egger

(c) EPA (Rolf Haid)
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Die Gedichte des Südtirolers wurden in sieben Sprachen übersetzt. Der Preis wird von der Stadt Wien an herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik vergeben und ist mit 10.000 euro dotiert.

Der in Wien lebende Südtiroler Autor Oswald Egger erhält den H.C. Artmann-Preis 2008. Das gab Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) heute, Mittwoch, in einer Aussendung bekannt. Die von der Stadt Wien im Zwei-Jahres-Rhythmus vergebene Auszeichnung für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Lyrik ist mit 10.000 Euro dotiert und soll Anfang 2009 in der Alten Schmiede überreicht werden.

Oswald Egger wurde 1963 in Lana/Südtirol geboren. Er lebt in Wien und auf der Raketenstation Hombroich, die zum Arbeitsraum für Künstler umfunktioniert wurde. Er war Herausgeber der Zeitschrift "Der Prokurist" sowie der "edition per procura" und Veranstalter der "Kulturtage Lana".

Auch Ausstellungen und Künstlerbücher

Oswald Egger macht - neben Lesungen und Performances mit Aufführungscharakter - auch Ausstellungen und Künstlerbücher. Seine Gedichte wurden ins Französische, Amerikanische, Ungarische, Niederländische, Slowenische, Schwedische und Arabische übersetzt. 2007 erhielt er den Peter Huchel-Preis.

Der Preis wird von einer Jury an Autoren und Autorinnen vergeben, die ihren Wohnsitz in Wien haben und deren Werke einen intensiven Wienbezug oder eine Verbindung mit dem Werk H. C. Artmanns aufweisen. Nach Peter Waterhouse (2004) und Ferdinand Schmatz (2006) ist Oswald Egger der dritte Preisträger.

(APA)