Schnellauswahl

Rund um Mauerbach: Fernblicke und tiefe Einblicke

Kartause Mauerbach - Klosterkirche
Kartause Mauerbach - Klosterkirche(c) APA (Bda/böhm)
  • Drucken

leicht Ruhe trotz Nähe zur Großstadt: Die alten Ordensleute der Kartäuser haben schon gewusst, warum sie sich in Mauerbach angesiedelt haben.

Die alten Ordensleute der Kartäuser wussten schon, warum sie über Jahrhunderte die alte Kartause in Mauerbach bei Wien bewohnten: Trotz der Nähe zur Großstadt hat man hier seine Ruhe. Wer das einmal selbst erleben will, kann es im Rahmen einer ausgedehnten Wochenendwanderung tun. Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Start und Ziel ist die 1314 von Friedrich dem Schönen gestiftete Kartause Mauerbach, die dem Kartäuser-Orden bis 1782 als Kloster diente. Unter Joseph II. wurde der Gebäudekomplex zu einem Versorgungshaus der Gemeinde Wien. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Spital. Danach war das Kloster dem Verfall preisgegeben.
Erst Mitte der 1980er Jahre begann man mit der Restaurierung des Gebäudes, das einen der längsten Kreuzgänge Europas beherbergt. Inzwischen sind dort u.a. die Restaurierungswerkstätten des Bundesdenkmalamts untergebracht.

Von Mauerbach führt der Rundweg über den Hirschengarten und den Passauerhof auf die Aussichtswarte am Tulbinger Kogel. Zurück geht es über Hirschberg und Goldbrunn, eine Quelle des Mauerbachs, bis hin zum Ausgangspunkt.

Auf einen Blick

Anforderung: leicht

Dauer: 3 - 4 Stunden

Startpunkt: Mauerbach

Anfahrt: Mit dem Auto oder dem Bus

Alle Wanderrouten im Überblick

("Die Presse", Print-Ausgabe, 13.11.2008)