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ProSiebenSat.1-Konzern: Stellenabbau und Umzug

Proteste gegen den Umzug in Berlin
(c) AP (Miguel Villagran)
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Sat.1 zieht nach München zum Schwestersender ProSieben. Etwa 350 Mitarbeiter sind von der Übersiedelung betroffen. Konzernweit sollen 225 Stellen gestrichen werden.

Der TV-Konzern ProSiebenSat.1 verlegt den Sender Sat.1 von Berlin in den billigen Münchner Vorort Unterföhring. "Zudem werden alle Verwaltungsfunktionen der Gruppe in München zentralisiert", teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit. Konzernweit sollen 225 Stellen gestrichen werden.

Umzug oder Abfindung

Vom Sat.1-Umzug sind den Angaben zufolge 350 Mitarbeiter betroffen. "Jeder betroffene Berliner Mitarbeiter erhält ein Jobangebot in München oder eine angemessene Abfindung", hieß es in der Mitteilung.

Der Umzug würde einen zweistelligen Millionenbetrag kosten, berichtete "Der Spiegel". ProSiebenSat.1 erhoffe sich aber langfristig Einsparungen durch Synergien mit ProSieben und Kabel1 und weil nicht alle Sat.1-Mitarbeiter nach Bayern wechseln würden.

Jobrochaden

Der für das deutsche Fernsehgeschäft zuständige Konzernvorstand Andreas Bartl bekommt zudem Matthias Alberti zur Seite gestellt. Alberti war bisher Sat.1-Geschäftsführer. Neuer Sat.1-Chef wird Guido Bolten, bisher für Kabel eins verantwortlich.

 

(Ag./Red.)